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Ich dachte mich trifft der Schlag! Nichtsahnend im 19. Bezirk in Richtung der Weinberge spazierend sehe ich den neuesten Geniestreich und Höhepunkt in einer langen Tradition verunglückter Werbekampagnen für die österreichische Tageszeitung die Presse:
Fleischhacker-Selbstdarstellung-Werbekampagne-die-Presse-Sujet
Selten wurde die Vorgabe "als Medium persönlicher" werden gründlicher missverstanden. Und der Slogan? "Auf uns kann man sich weiterhin nicht verlassen". Ich denke schon - denn ich sehe einen Chefredakteur der sich abgehoben, arrogant und selbstverliebt inszeniert und ein Sujet produzieren lässt, bzw. zustimmt dass uns die Aura des Heiligenbildchens suggerieren soll. Damit wird die Presse dem Image als Zeitung für die Kerzerlschlucker vollauf gerecht. Amen!

Wie treffend ist das das Wording der Banner Kampagne - Da ist wirklich jemand ganz ohne Flugzeug abgehoben:
Michael-Fleischhacker-abgehoben
Gelungen sind auch die Reaktionen darauf, die derStandard zusammengefasst hat.
lukas zinnagl (anonym) meinte am 16. Okt, 20:28:
komisch
ich fand das ganze sehr gut. als laie. mal was anderes für eine traditionelle österreichische tageszeitung. dass fleischhacker narzistische züge hat mag sein, aber ich finde kampagne hat wiedererkennungswert und erregt somewhat aufsehen.

mir gefällt's

lg
lukas 
Sierra antwortete am 17. Okt, 09:55:
hi lukas. mag sein das es aufsehen erregt. und ja seinen Narzißmus unterstreicht es. Mir persönlich macht es die Presse deshalb nicht lesenswerter... aber das ist natürlich subjektiv. 
Markus Hübner (anonym) meinte am 17. Okt, 22:56:
worst case advertising
Das ist einfach nur worst-case advertising. Markenführung ferab von strategischen Hintergründen, leider auf persönlicher Interessensbasis (immerhin wird damit wohl der Wert "Narzissmus / Selbstinszenierung" ausgelebt).
Erinnert an die Einführungskampagne von Fellner für "Österreich" jedoch in dieser Form einfach "ohne Worte"! 
Nevada (anonym) meinte am 6. Nov, 17:09:
oh, ich bin ja so der gleichen Meinung
Für mich ist das der komplett falsche Weg der Werbelinie. Wie kann man eine Zeitung so auf eine Person herunterbrechen? Das Personenmarketing wird da ja noch stärker unterstrichen, wenn man sich den Blog des Herrn F. ansieht: http://diepresse.com/blog/politikerbeschimpfung/ alleine der Titel!!!
unglaublich. Aber die Anzahl der Kommentar ist nicht schlecht. - wenn man polarisiert, ist eine Diskussion ja auch einfach loszutreten.