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heute in der Frueh haben Sie Schwarzkappler in der U6 angesagt. Ich feige Sau hab mir daraufhin um 1,5 EUR einen Fahrschein gekauft. Den ersten seit 4 Monaten. Eh klar, voellig fuer die Katz, weil ich eh nicht kontrolliert wurde. Da heisst es mutig bleiben oder gleich die Warmduscherjahreskarte kaufen...
ferromonte meinte am 4. Aug, 14:09:
geh tu dich
nicht selber geißeln. ich hab so eine jahreskarte und bin jedenfalls deshalb kein warmduscher (vielleicht aber ein idiot, weil ich soviel geld rausschmeisse..) ... seh das nicht so eng.
solche aufrufe im radio sind von den wr. linien bezahlt, sie wollen die statistik der schwarzfahrer durch die differenz der an diesem tag mehr verkauften einzelfahrscheine ermitteln .. :-) 
miss.understood antwortete am 4. Aug, 14:11:
na na, das passt schon so.
genau, sierra, du feigling. kaum hört er was im radio, schon rennt er und kauft eine fahrkarte. in wahrheit hat er sich gewiss gleich eine wochenkarte gekauft !! ; ) 
sushimaster meinte am 5. Aug, 10:00:
dumm
tjaha, wenn man's nicht selber zahlt zahlt's eh der staat (jaja, ich weiss, nicht wirklich, aber im prinzip stimmt das schon so). aber bitte preisfrage: wer ist denn der staat?

entweder wirds dann halt mehr steuern geben, damit man die schwarzfahrer mitbezahlen kann, oder der service der öffis wird noch mieser, weil's geld fehlt (oder man zahlt die schwarzfahrer auch ohne mehr steuern und wir gehen hübsch pleite).

und das ist jetzt freilich sehr überspitzt, weil schwarzfahrer sind ja nicht schuld an dingen wie der budgetkrise, aber die zugrundeliegende einstellung ist es sehr wohl. die heisst nämlich asozial. 
Sierra antwortete am 5. Aug, 10:36:
ja dumm!
aber wider besseren wissens. ich mach Dir also keinen vorwurf, wenn volkswirtschaftliches wissen nicht und betriebswirtschaftliches wissen nur in homoeopathischen dosen vorhanden ist. jeder kann eben andere dinge.

deine sicht der dinge ist eindimensional, reduziert und falsch. das problem liegt wohl eher in aufgeblasenen strukturen, misswirtschaft ohne betriebswirtschaftliche grundsaetze und oesterreichischer beamtenmentalitaet.

aber was solls. du verstehst hoffentlich von anderen dingen was... 
smarts antwortete am 5. Aug, 11:05:
ein komplexes thema.... mit richtigen antworten gäbe es sehr viel geld zu verdienen.... 
sushimaster antwortete am 5. Aug, 11:25:
gut,
dann tausche überspitzt gegen eindimensional und reduziert, so war das ja auch gemeint. da gebe ich dir völlig recht, der kommentar hat auch nie den anspruch erhoben eine vollständige analyse von irgendwas zu sein.

... aufgeblasenen strukturen, misswirtschaft ohne betriebswirtschaftliche grundsaetze und oesterreichischer beamtenmentalitaet...
gebe dir auch recht. aber ob das nun so ist und bleibt oder sich irgendwann bessern sollte, tut schwarzfahren in beiden fällen das (gewiss geringe) seine dazu. und ob es nun aufgrund einer gesunden struktur mitfinanzierbar ist oder nicht, ist dabei irrelevant.

gleichviel. grundaussage war einfach nur: ich denke nicht, dass du mir irgendein argument liefern können wirst (und falls doch werde ich selbstverständlich meine meinung ändern), das mich überzeugen könnte schwarzfahren wäre unter irgendwelchen umständen rechtens. es ist einfach asozial und ein spott ins gesicht aller 'warmduscher', die für die öffis bezahlen und die karte für deinen popo mitberappen.

und wenn mich wer verspottet, dann sag ich ihm halt, dass ich das nicht sehr leiwand finde. das und nicht mehr. und das gilt auch für meinen kommentar. 
werft antwortete am 5. Aug, 12:39:
Frage an Volks-, Betriebs- und Kantinenwirte:
Wieviele Menschen müssen Schwarzfahren, um der "österreichische" Beamtenmentalität endgültig den Todesstoss zu versetzen, die Strukturen der Wiener Linien zu reformieren und "die Misswirtschaft" ein für allemal zu beenden? 
Sierra antwortete am 5. Aug, 12:42:
@ werft
das ist die wirklich gute frage. Die wird meine persoenliche Frage der woche und kriegt einen ehrenplatz ;-)

leider reformiert das schwarzfahren per se genauso wenig wie das schwarzfahren fuer sich genommen einen relevanten wirtschaftlichen schaden im rahmen der wiener linien darstellt.