interessante Kommentardiskussion bei Martin Röll im Anhang zu einem Posting bez. eines Vortrags an der TU München...
Jan Schmidt kommt dabei zu einer sehr interessanten Erkenntnis, die vielleicht vielen schon mal so durch den Kopf ging, die hier aber sehr am Punkt ist:
Wenn ich so darüber nachdenke: Vielleicht ist das entscheidende Problem ja die Verschiebung der Grenzen zwischen Privat vs. Öffentlich. Wir sind es gewohnt, dass öffentlich gemachte Kommunikation gleichzeitig auch "relevante Kommunikation" ist (überspitzt: Was in der Zeitung steht oder in der Tagesschau kommt, hat man zur Kenntnis zu nehmen). Durch das Web taucht auf einmal Privates, Persönliches, Banales in der Öffentlichkeit auf, was aber nur eingeschränkte Relevanz für die Allgemeinheit besitzt - und plötzlich funktionieren unsere eingespielten Routinen nicht mehr.
Jan Schmidt kommt dabei zu einer sehr interessanten Erkenntnis, die vielleicht vielen schon mal so durch den Kopf ging, die hier aber sehr am Punkt ist:
Wenn ich so darüber nachdenke: Vielleicht ist das entscheidende Problem ja die Verschiebung der Grenzen zwischen Privat vs. Öffentlich. Wir sind es gewohnt, dass öffentlich gemachte Kommunikation gleichzeitig auch "relevante Kommunikation" ist (überspitzt: Was in der Zeitung steht oder in der Tagesschau kommt, hat man zur Kenntnis zu nehmen). Durch das Web taucht auf einmal Privates, Persönliches, Banales in der Öffentlichkeit auf, was aber nur eingeschränkte Relevanz für die Allgemeinheit besitzt - und plötzlich funktionieren unsere eingespielten Routinen nicht mehr.
