Sorry, aber ich kann es nicht mehr hören!
Google ist gemein, die nehmen uns alles weg, das sollte doch uns gehören und das ohne dass sie Qualitätsjournalismus machen, das kann doch nicht sein - früher hätte es sowas nicht gegeben. Wie ist denn das eigentlich passiert? OK, marktwirtschaftlich haben wir einfach verschlafen - das heißt jetzt wir müssen versuchen regulatorisch einzugreifen ...
So oder so ähnlich muß der allabendliche Sermon von den Verantwortlichen in den Verlagshäusern klingen. Das Abendgebet des Hubert Burda quasi.
Wagen wir ein Gedankenexperiment
Wir beamen uns zurück in das Jahr 1998. Ich habe ein kleines Unternehmen und wir entwickeln uns gut, deshalb reinvestieren wir einen Teil des erwirtschafteten Gewinns in Werbung.
Ich gehe also nach München in die Arabellastraße, melde mich beim Empfang und möchte mit dem Leiter der Anzeigenabteilung sprechen. Der Empfang fragt ob ich einen Termin habe? Leider nicht ... Was ich denn hier wolle?
Nun ja, ich habe daran gedacht ab sofort monatlich rund EUR 50,- breit gestreut in diversen Burda Medien zu Werbezwecken einzusetzen. Aber bitte semantisch einigermaßen sinnvoll und zahlen will ich dann, wenn es auch wirklich nützt ...
Spätestens jetzt kommt der Sicherheitsdienst und ich werden sanft aber bestimmt nach draußen begleitet.
Ende der Geschichte
Ich kann keinem Unternehmen den Vorwurf machen, innovativer und kundenorientierter zu sein als die Konkurrenz und mir dann auf regulatorischer Ebene Teile seiner Einnahmen sichern.
Oder hat Hubert Burda 30% seiner Einnahmen an die katholische Kirche abgeliefert - denn vor Gutenberg, waren es die Mönche in den Klöstern, die durch abmalen der Bibel die Gatekeeperrolle innehatten. Auch die Kirche hatte damals ein großes inneres Interesse am eigenen Machterhalt.
Die Alternative?
Es gibt in Deutschland zig tausende Unternehmen, die noch niemals auch nur einen EUR in Google AdWords investiert haben. Aber Sie werden es tun, ausser sie bekommen eine Alternative geboten.

Was braucht es also - Ein Bewirtschaftungssystem, dass es zig tausenden Unternehmen einfach möglich macht nutzenstiftend 10, 50, oder 100,- EUR pro Monat in Online Werbung zu investieren. Ein Bewirtschaftungsystem, dass es auch Medienunternehmen ermöglicht diesen Markt, direkt, effizient und gewinnbringend zu bewirtschaften. Denn dort liegt sichtlich der competitive edge von Google.
Die unheilige Allianz von klassischen Werbeagenturen, Mediaagenturen und Medienunternehmen geht zu Ende. Eine Welt ohne Kick-Backs erfordert Kreativität und unternehmerischen Wagemut abseits der ausgetretenen Lobbying Pfade die für 5 Jahre lebensverlängernde Maßnahmen sorgen sollen.
Das wäre ein radikales Umdenken, ein neuer Weg und es wäre mutig.
Google ist gemein, die nehmen uns alles weg, das sollte doch uns gehören und das ohne dass sie Qualitätsjournalismus machen, das kann doch nicht sein - früher hätte es sowas nicht gegeben. Wie ist denn das eigentlich passiert? OK, marktwirtschaftlich haben wir einfach verschlafen - das heißt jetzt wir müssen versuchen regulatorisch einzugreifen ...
So oder so ähnlich muß der allabendliche Sermon von den Verantwortlichen in den Verlagshäusern klingen. Das Abendgebet des Hubert Burda quasi.
Wagen wir ein Gedankenexperiment
Wir beamen uns zurück in das Jahr 1998. Ich habe ein kleines Unternehmen und wir entwickeln uns gut, deshalb reinvestieren wir einen Teil des erwirtschafteten Gewinns in Werbung.
Ich gehe also nach München in die Arabellastraße, melde mich beim Empfang und möchte mit dem Leiter der Anzeigenabteilung sprechen. Der Empfang fragt ob ich einen Termin habe? Leider nicht ... Was ich denn hier wolle?
Nun ja, ich habe daran gedacht ab sofort monatlich rund EUR 50,- breit gestreut in diversen Burda Medien zu Werbezwecken einzusetzen. Aber bitte semantisch einigermaßen sinnvoll und zahlen will ich dann, wenn es auch wirklich nützt ...
Spätestens jetzt kommt der Sicherheitsdienst und ich werden sanft aber bestimmt nach draußen begleitet.
Ende der Geschichte
Ich kann keinem Unternehmen den Vorwurf machen, innovativer und kundenorientierter zu sein als die Konkurrenz und mir dann auf regulatorischer Ebene Teile seiner Einnahmen sichern.
Oder hat Hubert Burda 30% seiner Einnahmen an die katholische Kirche abgeliefert - denn vor Gutenberg, waren es die Mönche in den Klöstern, die durch abmalen der Bibel die Gatekeeperrolle innehatten. Auch die Kirche hatte damals ein großes inneres Interesse am eigenen Machterhalt.
Die Alternative?
Es gibt in Deutschland zig tausende Unternehmen, die noch niemals auch nur einen EUR in Google AdWords investiert haben. Aber Sie werden es tun, ausser sie bekommen eine Alternative geboten.

Was braucht es also - Ein Bewirtschaftungssystem, dass es zig tausenden Unternehmen einfach möglich macht nutzenstiftend 10, 50, oder 100,- EUR pro Monat in Online Werbung zu investieren. Ein Bewirtschaftungsystem, dass es auch Medienunternehmen ermöglicht diesen Markt, direkt, effizient und gewinnbringend zu bewirtschaften. Denn dort liegt sichtlich der competitive edge von Google.
Die unheilige Allianz von klassischen Werbeagenturen, Mediaagenturen und Medienunternehmen geht zu Ende. Eine Welt ohne Kick-Backs erfordert Kreativität und unternehmerischen Wagemut abseits der ausgetretenen Lobbying Pfade die für 5 Jahre lebensverlängernde Maßnahmen sorgen sollen.
Das wäre ein radikales Umdenken, ein neuer Weg und es wäre mutig.
