In einer wirklichen Krise befindet sich der Journalismus da, [...] wo die Dummheit vieler Konsumenten nur mehr nach Blablabla und Tralala verlangt
Kurt Kister ist stellvertretender Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung und lehrt uns was Arroganz ist.
Dort wo der Journalismus stehen bleibt im Vortrag von der Kanzel, in einer Zeit wo sich Menschen dazu entscheiden das zu konsumieren und dort zu partizipieren wo sie ernst genommen werden - da erscheint das Gegenüber dann als "dumm" weil es unmöglich ist sich selbst zu hinterfragen. Zu bedrohlich ist der drohende Einsturz der über Jahrzehnte aufgebauten Fassade.
Ich bin der Meinung, wer seine Leser/Seher/Hörer/User nicht interessieren kann, der hat sie nicht verdient. Für diese Art der Bereinigung ist es allerhöchste Zeit und es bleibt zu hoffen, dass keine Steuergelder dafür verschwendet werden.
Kurt Kister ist stellvertretender Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung und lehrt uns was Arroganz ist.
Dort wo der Journalismus stehen bleibt im Vortrag von der Kanzel, in einer Zeit wo sich Menschen dazu entscheiden das zu konsumieren und dort zu partizipieren wo sie ernst genommen werden - da erscheint das Gegenüber dann als "dumm" weil es unmöglich ist sich selbst zu hinterfragen. Zu bedrohlich ist der drohende Einsturz der über Jahrzehnte aufgebauten Fassade.
Ich bin der Meinung, wer seine Leser/Seher/Hörer/User nicht interessieren kann, der hat sie nicht verdient. Für diese Art der Bereinigung ist es allerhöchste Zeit und es bleibt zu hoffen, dass keine Steuergelder dafür verschwendet werden.
Georg (Gast) meinte am 29. Jun, 23:19:
Unrecht
Also ich glaube da tust der Süddeutschen Unrecht. Einerseits ist es nach wie vor eine qualitativ extrem gute Zeitung, andererseits investiert gerade die Süddeutsche nach wie vor in guten Journalismus. Gerade erst wurde etwa ein Ressort für investigative Recherchen gegründet.Und wenn es nicht das Verlangen von Dummheit der Medienkonsumenten ist ... wozu gibt es dann Österreich (die Zeitung)?
Sierra antwortete am 30. Jun, 08:19:
hm - na erstmal tue ich wenn nur dem Herrn Küster Unrecht, nicht der geschätzten Süddeutschen. Und am Ende des Tages kann ich das Misslingen von "wir wollen mit hochwertigem Qualitätsjournalismus die breite Bevölkerung interessieren und binden" nicht dem Empfänger in die Schuhe schieben. Schon klar, dass das nicht einfach ist - aber da macht man es sich selbst zu einfach. Da ist eben kein Hunger, keine Kreativität, keine geistige Beweglichkeit um ein zugegeben hochgesetecktes Ziel zu erreichen.
Und was Österreich (die Zeitung) angeht - ob es diese Zeitung nachhaltig geben wird steht imho sehr zur Disposition angesichts der Dinge die man so hört ... Auf Pump für ein paar Jährchen was vorzuspiegeln gilt also nicht ;-)
