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Thomas Knüwer thematisiert schlüssig die Gefahr von Social Media hacking anhand der DOS Attacken auf vielgenutzte Plattformen, angeblich wegen eines georgischen Aktivisten.

Symbolwirkung ist entscheidend

Vor allem in einer Welt wo Content unbegrenzt aber Aufmerksamkeit begrenzt ist, da geht es auch um Aktionismus. Wenn auf YouTube pro Tag +18.000 Stunden Content hochgeladen werden, dann hilft der beste viral spot nicht mehr. Aber wenn YouTube allein in Deutschland rund 15 Mio unique visitors pro Tag und somit eine Reichweite von knapp 50% der Internetbevölkerung hat, ist eine downtime von YouTube Gesprächsthema. Selbes gilt für Plattformen wie Facebook und mit Abstrichen Twitter.

Die Großmeister der Kategorie "Aufmerksamkeit durch Symbolwirkung" sind Gruppen wir die Yes Men, zB im Rahmen der Dow Chemical und Bhopal Geschichte - jedoch im herkömmlichen analogen Sinne.

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Die Erwartungen von Forrester hinsichtlich der Entwicklung von Social Media Marketing beziehen sich zu einem großen Teil auf Off-Site Investitionen wie die Facebook Gruppen, den branded YouTube Channel oder einen professionellen Twitter Account.

Wie sieht die Krisenkommunikation in Social Media aus?

Angenommen, meine Off-Site Social Media Assets sind also nicht verfügbar weil unter Beschuß - was tun? Die einzige Lösung ist ein Social Media Asset in der direkten Sphäre und im Einflußbereich des Unternehmens. Wie zum Beispiel ein eigenes Corporate Blog, oder ähnliches.

Die Grundlage um mit einer solchen Situation umgehen zu können wäre eine funktionierende eigene Social Media Infrastruktur. Funktionierend im Social Media Kontext hieße dann aber auch stark vernetzt (inbound links) und damit im Gatekeeper Google weithin sichtbar - wie wir wissen kann das aber nicht erst im Krisenfall aufgebaut werden sondern ist das Ergebnis jahrelanger nachhaltiger Aufbauarbeit.

Die Empfehlung

Das heißt die Investition und der Aufbau von Off Site Social Media Aktivitäten sollte idealerweise vom Aufbau eigener Social Media Assets integriert begleitet werden.
Heinz Wittenbrink (Gast) meinte am 12. Aug, 10:55:
Verschwindende Plattformen
Ein weiterer Grund für eine eigene Social Media-Infrastruktur ist, dass niemand weiss, was aus den gerade aktuellen Plarrformen wird. Der Facebook/Friendfeed-Deal und die Diskussion um tr.im zeigen das gerade.