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Nun setzen auch die Grünen auf Populismus statt Lösungen, das beweisen Sie eindrucksvoll anhand von folgendem Vorschlag:

Beschränkungen der Managergehälter auf Bundeskanzler Niveau
Mehrfach gehört und nocheinmal von Eva Glawischnigg in der ORF Pressestunde bekräftigt. Ich stimme zu, eine Abfindung von über 1 Million EUR für Bankrotteure wie Alfred Ötsch sind eine Frechheit. Doch gut gemeint ist einmal mehr das Gegenteil von gut gemacht.

Alle Managergehälter in staatsnahen Betrieben bzw. jenen die Unterstützungsmaßnahmen in Anspruch nehmen, oder Kurzarbeit für eine bestimmte Frist in Anspruch nehmen mit EUR 285.000,- zu deckeln ist kurzsichtig und dumm. Man sollte differenzieren und auch die Konsequenzen überlegen. Warum?

Wenn ich es richtig verstanden habe ist das Bankenpaket ein gut verzinstes Geschäft für die Republik - nur im Falle der nicht Bedienung des geliehenen Volumens sollte das schlagend werden. Die reine in Anspruchnahme zeugt eher von klarem Verstand. Das sollte kaum bestraft werden.

Was ist die Alternative von Kurzarbeit? Das sind Entlassungen! Das heißt die Grünen haben lieber mehrere 1.000 Menschen zusätzlich in der Arbeitslosigkeit als in geringerer Beschäftigung.

Internationale Märkte sind den Grünen bestimmt suspekt aber doch Realität und dass ein guter Manager ein Unternehmen besser führt und dafür nach dem freien Markt entlohnt werden will, zeigt am besten der Österreicher Wolfgang Mayrhuber, der CEO der Lufthansa - einer erfolgreich geführten Airline. Solche Manager gibt es in Österreich bestimmt nicht mehr.

Dies fördert das selbe Phänomen das wir heute in der Politik beobachten können - nicht die besten gehen in die Politik, sondern die mit dem besten Sitzfleisch. Die selbe Herrschaft der Mittelmässigen die typisch für die österreichische Neidgesellschaft ist soll nun nach der Politik auch wieder verstärkt die staatsnahe Wirtschaft dominieren. Da lässt die VÖST aus den 70ern freundlich grüßen. Aber wenn Volksschullehrerinnen erfolgreich Bildungssektoren abwirtschaften können, oder zig Millionen im Wurstelprater verpulfern, warum nicht auch mal den einen oder anderen Wirtschaftstanker in den Graben fahren ... für weniger Geld natürlich - das macht dann den entscheidenden Unterschied.