Ich wurde vor einiger Zeit von meinem Kollegen David Nelles gefragt ob ich mir nicht ein paar Gedanken zu einer Prognose über die Entwicklung von Social Media in 2010 machen möchte. Dieser Aufforderung bin ich gerne nachgekommen. David hat auch noch ein paar andere Leute gefragt und einen sehr lesenswerten Überblick zum Social Media Forecast 2010 zusammengestellt.
Hier noch einmal meine Prognosen zur Entwicklung von Social Media im kommenden Jahr 2010:
Welche wichtigen Trends und Entwicklungen werden den Markt für soziale Medien in 2010 prägen? Hier sind meine Überlegungen dazu:
Strategie
Im Jahr 2010 werden Projekte im Kontext sozialer Medien strategisch fundiert beginnen. Bislang wurde von Unternehmen oftmals aktionistisch vorgegangen im Sinne von „wir brauchen da ein Blog“. Mittlerweile ist im Markt angekommen, dass soziale Medien so wie vieles andere auch, Instrumente im Rahmen einer Kommunikationsstrategie sind. Verantwortliche in Unternehmen werden daher gefordert sein Ihre Projekte im Umfeld sozialer Medien strategisch zu fundieren und nachhaltig im Kommunikationsmix zu verankern.
Marketing vs Public Relations
Social Media ist weder eindeutig dem Marketing noch eindeutig der Corporate Communications bzw. der Public Relations zuzuordnen, sondern betrifft als Querschnittsmaterie mehrere Abteilungen in einer Organisation. Unternehmen müssen die Frage der Zuständigkeit und der internen Abstimmung klären. Die alternative sind interne Grabenkämpfe, Politik und hohe Reibungsverluste. Daher muß auch die Unternehmensleitungsebene bei der Schaffung von Rahmenbedingungen für Social Media stark eingebunden werden.
Kultur
Die Anwendung sozialer Medien von Menschen in allen Bevölkerungsschichten wird die Frage nach den Auswirkungen auf unser alltägliches Arbeitsleben massiv verschärfen. „YouTube wird intern gesperrt“, „Ein Mitarbeiter wurde wegen einer Facebook Message gefeuert“ – Themen wie diese werden die Spreu vom Weizen trennen und zeigen welche Unternehmen nicht nur technologische Innovation sehen, sondern auch kulturellen Wandel adressieren und bewältigen können.
Where the money goes
Das Geld der Werbekunden geht dorthin wo die Prosumer sind. Der Advertising Shift wird sich beschleunigen und wenn Medienunternehmen keine Alternativstrategie zum „Google Bashing“ entwickeln sieht es düster aus. Bisher noch nicht aktiv bewirtschaftet wird der Ozean der 99% KMU’s im mitteleuropäischen Raum und dort braucht es DIY Bewirtschaftungsmodelle im Kontext von Performance Marketing – oder Google AdWords bekommt den ganzen Kuchen. Parallel wird Facebook seine Anstrengungen der Monetarisierung der akkumulierten Aufmerksamkeit im Rahmen des 2010 bevorstehenden Börseganges massiv verstärken.
Währungen
Wer einen Return on Investment berechnen will, der braucht Kennzahlen und Währungen. Die alten Währungen (PI’s) gelten nicht mehr und auf neue hat man sich noch nicht geeinigt. Jene Unternehmen die in 2010 sechs- bis siebenstellige Beträge in soziale Medien investieren, werden sich um individuelle interne Währungen, bzw. Wechselkurse bemühen. Kein Marketingentscheider kann es sich erlauben ein neues Terrain ohne Kompaß zu betreten.
Hier noch einmal meine Prognosen zur Entwicklung von Social Media im kommenden Jahr 2010:
Welche wichtigen Trends und Entwicklungen werden den Markt für soziale Medien in 2010 prägen? Hier sind meine Überlegungen dazu:
Strategie
Im Jahr 2010 werden Projekte im Kontext sozialer Medien strategisch fundiert beginnen. Bislang wurde von Unternehmen oftmals aktionistisch vorgegangen im Sinne von „wir brauchen da ein Blog“. Mittlerweile ist im Markt angekommen, dass soziale Medien so wie vieles andere auch, Instrumente im Rahmen einer Kommunikationsstrategie sind. Verantwortliche in Unternehmen werden daher gefordert sein Ihre Projekte im Umfeld sozialer Medien strategisch zu fundieren und nachhaltig im Kommunikationsmix zu verankern.
Marketing vs Public Relations
Social Media ist weder eindeutig dem Marketing noch eindeutig der Corporate Communications bzw. der Public Relations zuzuordnen, sondern betrifft als Querschnittsmaterie mehrere Abteilungen in einer Organisation. Unternehmen müssen die Frage der Zuständigkeit und der internen Abstimmung klären. Die alternative sind interne Grabenkämpfe, Politik und hohe Reibungsverluste. Daher muß auch die Unternehmensleitungsebene bei der Schaffung von Rahmenbedingungen für Social Media stark eingebunden werden.
Kultur
Die Anwendung sozialer Medien von Menschen in allen Bevölkerungsschichten wird die Frage nach den Auswirkungen auf unser alltägliches Arbeitsleben massiv verschärfen. „YouTube wird intern gesperrt“, „Ein Mitarbeiter wurde wegen einer Facebook Message gefeuert“ – Themen wie diese werden die Spreu vom Weizen trennen und zeigen welche Unternehmen nicht nur technologische Innovation sehen, sondern auch kulturellen Wandel adressieren und bewältigen können.
Where the money goes
Das Geld der Werbekunden geht dorthin wo die Prosumer sind. Der Advertising Shift wird sich beschleunigen und wenn Medienunternehmen keine Alternativstrategie zum „Google Bashing“ entwickeln sieht es düster aus. Bisher noch nicht aktiv bewirtschaftet wird der Ozean der 99% KMU’s im mitteleuropäischen Raum und dort braucht es DIY Bewirtschaftungsmodelle im Kontext von Performance Marketing – oder Google AdWords bekommt den ganzen Kuchen. Parallel wird Facebook seine Anstrengungen der Monetarisierung der akkumulierten Aufmerksamkeit im Rahmen des 2010 bevorstehenden Börseganges massiv verstärken.
Währungen
Wer einen Return on Investment berechnen will, der braucht Kennzahlen und Währungen. Die alten Währungen (PI’s) gelten nicht mehr und auf neue hat man sich noch nicht geeinigt. Jene Unternehmen die in 2010 sechs- bis siebenstellige Beträge in soziale Medien investieren, werden sich um individuelle interne Währungen, bzw. Wechselkurse bemühen. Kein Marketingentscheider kann es sich erlauben ein neues Terrain ohne Kompaß zu betreten.
Thorsten Zoerner (Gast) meinte am 10. Dez, 15:39:
Beitrag im BlogAdvent - Trends 2010 - Alles mit Web
Hallo Sierra,würde Deinen Beitrag gerne in den BlogAdvent mit aufnehmen, da ich denke, dass er sich dort gut einfließen lässt.
Die bisherigen Postings finden sich unter:
http://www.cyber-junk.de/themen/blog-adventskalender/
Lass mich wissen, wenn OK für Dich
Laura (Gast) meinte am 15. Dez, 14:47:
Anerkennung & Einsatz
Sehr schön zusammengefasst! Ich denke auch, dass die großen Probleme zum einen Anerkennung der Social Media Instrumente und zum anderen der sinnvolle Einsatz. Nicht jedes Unternehmen brauch eine riesige Social Media Strategie und man sollte nicht unüberlegt Facebook und Twitteraccounts anlegen, die keiner pflegt, denn das schadet eher, als dass es hilft.
Sierra antwortete am 16. Dez, 09:59:
Liebe Laura - danke für dein Feedback. Eine Frage, warum verlinkst du "partnersuche-online.de"? Ist das Linkspam oder arbeitest du dort (als was)? Ich bin sehr allergisch gegen Linkspam und werde deinen Comment löschen, denn eine Laura deren Online Identität "partnersuche-online.de" ist klingt ohne Kontext für mich mal sehr fragwürdig. Danke für Aufklärung!
Laura (Gast) antwortete am 16. Dez, 17:46:
Erklärung
Hi Sierra,ich erkläre es dir gern. Ich arbeite als Projektmanagerin für Partnersuche-Online und interessiere mich in dem Zusammenhang für Social Media und lese auch dein Weblog und gerade dieser Artikel hat mir so gefallen, dass ich gern Kommentieren wollte.
Da ich sonst keine eigene Website angeben konnte, gab ich meine Firmenwebsite an. Ich hoffe der Zusammanhang ist in Ordnung für dich, ansonsten lösche doch einfach meine URL.
Bitte für die Aufklärung ( ;
Sierra antwortete am 17. Dez, 10:30:
soll sein - ich persönlich würde mir nur für mein Online Identitätsmanagement (v.a. wenn ich im Online Bereich arbeite!) etwas persönliches überlegen. Wie wärs mit dem verlinken des XING Profils?
