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Vergangene Woche am Dienstag, knapp vor meinem Vortrag auf der next09 am Mittwoch, war ich in München um einen Vortrag zu halten.

Ich wurde von Michael Geffken, Leiter der Journalistenfortbildung der VDZ Zeitschriften Akademie, eingeladen im Rahmen eines Seminars einen Vortrag zum Thema "Warum Blogs und User generated content substanzieller Bestandteil von Medienwebsites sein sollten " zu halten.

Es hat großen Spaß gemacht und ich hatte den Eindruck, dass ich den TeilnehmerInnen etwas geben konnte - daher habe ich Sie ein paar Tage später um Ihr Feedback gebeten. Das war so erfreulich, dass ich es gerne teilen möchte:

Mein zentraler Eindruck war, dass Sie mit Ihrem Beitrag zum Seminar den Teilnehmern deutlich gemacht haben, dass diese mit ihren journalistischen Content-Angeboten nicht allein sind in der digitalen Welt - dass sich Medien-Websites messen lassen müssen an den vielfältigen anderen Angeboten im Web. Dabei ist es Usern weitgehend egal, wer der Anbieter ist - Hauptsache, der momentane Informations-, Unterhaltungs-, Transaktions- oder Kommunikationswunsch wird erfüllt.
Michael Geffken, VDZ


Aufgerüttelt durch viele Zahlen und Charts über die rasanten Änderungen im Mediennutzungsverhalten sucht die Zeitschriftenredakteurin nach Mitteln und Wegen, wie sie künftig ihr Publikum findet. Wo treiben sie sich herum in den Weiten des Web 2.0, die an populär aufbereiteter Wissenschaft interessierten jungen Menschen? Und: Werden wir sie auch künftig noch für den Genuß begeistern können, den das Blättern und Lesen in einer gut gemachten Zeitschrift wie bild der wissenschaft bereitet? Wie schön, dass es enthusiastische Medienexperten wie Dieter Rappold gibt, die das Neue umarmen, ohne das Bewährte zu verdammen.
Judith Rauch, Bild der Wissenschaft



Und sehr ausführlich, ich wollte das nicht kürzen:

Ihr Vortrag war super, keine Frage. Vor allem, weil Sie im Gegensatz zu
vielen Print-Journalisten keine Berührungsängste hinsichtlich des Internets
haben. Im Gegenteil, für Sie ist das Internet in vielfacher Hinsicht ja
Chance, Zukunft, Erfüllung.

Ein Print-Journalist hingegen empfindet das Internet mindestens als in der
Zukunft mögliche, zum Teil auch schon als heute existierende Konkurrenz. Oft
weiß er daher nicht, wie er sich dazu stellen soll.

Ihr in dieser Hinsicht nicht vorbelastete Vortrag hat mir sehr deutlich vor
Augen geführt, dass wir Print-Journalisten gar nicht umhin kommen, uns mit
der Konkurrenz des Internets viel mehr als bisher zu arrangieren. Noch
besser: Das Internet für unsere Zwecke nutzbar zu machen.

Am nachhaltigsten in mir gewirkt haben Ihre präsentierten Zahlen über die
heutige Nutzung des Internets. Bleiben Sie didaktisch bei diesem Aufbau!

Außerdem wirkt die Erkenntnis, dass es offenbar darauf ankommt, mit Usern
auf Augenhöhe zu kommunizieren. So gesehen ist das die zweite Dimension
einer weltweiten Demokratisierung (Stichwort: Wissensgesellschaft) durch das
Internet. Und das wäre ein unglaublich großer Verdienst.

Wolfgang Rudschies, ADAC Motorwelt

So ein Feedback ist der schönste Lohn für etwas das man eigentlich kaum als Arbeit empfindet. Danke!