Trips
Montag, 19. April 2010
Wir haetten am Samstag dem 17. April von Tokio mit OS52 zurueck nach Wien fliegen sollen. Am Abend davor wurde auch von Japan aus, langsam aber sicher das Ausmass der Geschichte klar.
Es ist Montag der 19. April 14:50 Ortszeit und so erging es uns heute.
Der Abend davor
Von Japan aus ist es beinahe unmoeglich in die zur Verfuegung gestellten Hotlines der Fluglinien zu kommen. Wartezeiten von ueber einer Stunde sind die Norm. Ein Paerchen erzaehlt, das Ihr Orange Mobilfunk-Vertrag ausgesetzt wurde, weil sie nach 1 Std Warteschleife das Roaming Limit gesprengt haben. Somit kein Handy mehr und einigermassen abgeschnitten. Die Internetcafes der Stadt Narita werden geflutet, die Beistzer fragen sich wo all die Touristen herkommen. Es gibt 10% off fuer Crew Mitglieder. Beim Abendessen lernen wir in einem Ramenladen Mitglieder einer der gestrandeten AUA Crews kennen. Im Scherz bietet man Haut und Hemd fuer einen Sitzplatz im naechsten Flieger. Die Crew vermittelt glaubhaft, dass sie hier genauso hilflos gestrandet sind wie wir auch. Aber es macht uns Mut, am Montag probieren wir es wieder. Bislang war in Narita so gut wie nichts zu erfahren ...
Tagwache um 06:30
Packen, zum dutzendsten mal, schwerbeladen den Weg zum Flughafen antreten. Egal, wir sind motiviert, wir wollen nach hause. Es wartet die Arbeit, im eMail Account stapeln sich 600 Mails, ich will meine Kollegen in Wien wieder unterstuetzen koennen.
Wir sind am Flughafen, Frankfurt, Paris, London ist bereits gecancelt, Wien nicht, es tut sich was, eine Schlange wartet schon beim Check in, wir mittendrin. Die Reisenden vom 17.04 werden rausgepickt und an einen anderen Schalter gebeten ... wir schoepfen Hoffnung. Wir muessen doch priorisiert sein?
Der Kampf beginnt
Prinzipiell heisst es immer, nichts geht, nein keine Chance, nein keine infos. Die Damen hinter dem Counter sind immer sehr nett, sehr hoeflich koennen aber in der Regel nicht helfen. Es ist schwer ruhig zu bleiben. Man ist machtlos, verzweifelt, Aerger und Wut entstehen. Die armen hinter dem Counter koennen nichts dafuer ...
Ich bleibe ruhig, poche auf meine Rechte, bitte, bettel, verhandel, geh nicht weg. Ich bin voellig verschwitzt, fertig, die Zeit vergeht ...
Ein Wunder
Ploetzlich bewegt sich was, dank "Dolmetsch" neben mir verstehen wir was die Damen hinter dem Counter sprechen. Warum auch immer gibt es ploetzlich Plaetze fuer uns, warum ist unklar. Wirklich? Ja, nach ueber 2 Stunden nervenzerfetzendem Kampf haben wir 2 Tickets in Haenden. Ich bedanke mich mit einer tiefen Verbeugung und kann mir nicht helfen, habe Traenen in den Augen. Wir koennens nicht glauben. Wir gehen zum Gate, durch die Sicherheitskontrolle. Ja wirklich, wir fliegen, ich poste mein Glueck auf Twitter und Co ...
Der tiefe Fall
Es ist 10:25 alle sind am Gate. Bekannte Gesichter, Mitkaempfer, man kennt sich schon und schenkt einander anerkennendes Laecheln. Viele Franzosen, erstaunlich wenige Oesterreicher?
Ploetzlich ein murmeln, das Geruecht verbreitet sich wie ein Lauffeuer und wenige Minuten spaeter ist es Gewissheit. Die Durchsage kommt, der Flug OS52 von Narita nach Wien wurde gecancelt ... Fassungslosigkeit.
Innere Leere. Auf diese Achterbahnfahrt der Gefuehle ist niemand vorbereitet, wir waren doch so gut wie zu hause. Keine Chance, kein Mitleid, es ist so. Keiner weiss warum, aber Flug gibts keinen ...
Kameras von NHK sind da, filmen, es wird fotografiert, die Fassungslosigkeit der gestrandeten bringt Quote. Eine Gruppe Franzosen glaubt die Situation nuetzen zu muessen und stiftet lautstark zum Tumult an weil AUA keine Hotelzimmer zahlt. An die 10 Menschen umringen die Damen vom Gate und schreien und gestikulieren, NHK filmt.
Es dauert noch weitere 40min bis wir wieder nach Japan "eingereist" sind. Unseren Boardingpass muessen wir abgeben. Ich will Ihn nicht hergeben, es ist ein kleines bisschen "evidence" dass ich ein Recht darauf habe nach Hause zu kommen. Ich muss Ihn hergeben und es tut richtig weh.
Durchtauchen, weitermachen
Frustration, Verzweiflung, Galgenhumor, neue Kraft schoepfen ... so gehts weiter. Die Kampfgenossen sprechen sich Mut zu. Morgen auf ein Neues. Aber insgeheim kaempft jeder fuer sich. Gemeinsam nur bis 1m vor dem Counter. Es koennte der letzte Platz sein.
Wie ein drogenabhaengiger an der Nadel haengen die Gestrandeten in den Internetcafes und versuchen was an Ihrer Lage zu aendern. Gefuehlt unbeobachtet spielen sich in den Boxen neben Dir Beziehungsdramen ab und verschaemt hoert man zu und fuehlt sich beklemmt. Die Leute verlieren mehr und mehr die Nerven. Alitalia ist nach Milan abgeflogen .... der Flug nach Rom wird geboardet. Angeblich gibts gegen EUR 2.500 in bar Tickets bei Alitalia ... Geruechte und Geschichten. Genaues weiss niemand.
Das schlimmste ist dieses "nichts zu wissen". Das in der Luft haengen, das ausgeliefert sein. Ist es so schlimm? Nein, wir sind ein einem 1. Welt Land, wir verlieren Geld und Urlaubstage, wissen nicht wie wir alles was wir zu tun haetten aufholen sollen, wir verlieren Nerven, aber niemand kommt zu schaden.
Fuehlt es sich beschissen an? Ja, sehr sogar.Vielleicht kann ich diese Geschichte irgendwann einmal, mit sehr viel Abstand als Zeitzeuge eines grossen Abenteuers der weltweiten Luftfahrt erzaehlen ... bis dahin wird aber noch Zeit vergehen.
Morgen auf ein Neues.Gambate, Bansai ...
Es ist Montag der 19. April 14:50 Ortszeit und so erging es uns heute.
Der Abend davor
Von Japan aus ist es beinahe unmoeglich in die zur Verfuegung gestellten Hotlines der Fluglinien zu kommen. Wartezeiten von ueber einer Stunde sind die Norm. Ein Paerchen erzaehlt, das Ihr Orange Mobilfunk-Vertrag ausgesetzt wurde, weil sie nach 1 Std Warteschleife das Roaming Limit gesprengt haben. Somit kein Handy mehr und einigermassen abgeschnitten. Die Internetcafes der Stadt Narita werden geflutet, die Beistzer fragen sich wo all die Touristen herkommen. Es gibt 10% off fuer Crew Mitglieder. Beim Abendessen lernen wir in einem Ramenladen Mitglieder einer der gestrandeten AUA Crews kennen. Im Scherz bietet man Haut und Hemd fuer einen Sitzplatz im naechsten Flieger. Die Crew vermittelt glaubhaft, dass sie hier genauso hilflos gestrandet sind wie wir auch. Aber es macht uns Mut, am Montag probieren wir es wieder. Bislang war in Narita so gut wie nichts zu erfahren ...
Tagwache um 06:30
Packen, zum dutzendsten mal, schwerbeladen den Weg zum Flughafen antreten. Egal, wir sind motiviert, wir wollen nach hause. Es wartet die Arbeit, im eMail Account stapeln sich 600 Mails, ich will meine Kollegen in Wien wieder unterstuetzen koennen.
Wir sind am Flughafen, Frankfurt, Paris, London ist bereits gecancelt, Wien nicht, es tut sich was, eine Schlange wartet schon beim Check in, wir mittendrin. Die Reisenden vom 17.04 werden rausgepickt und an einen anderen Schalter gebeten ... wir schoepfen Hoffnung. Wir muessen doch priorisiert sein?
Der Kampf beginnt
Prinzipiell heisst es immer, nichts geht, nein keine Chance, nein keine infos. Die Damen hinter dem Counter sind immer sehr nett, sehr hoeflich koennen aber in der Regel nicht helfen. Es ist schwer ruhig zu bleiben. Man ist machtlos, verzweifelt, Aerger und Wut entstehen. Die armen hinter dem Counter koennen nichts dafuer ...
Ich bleibe ruhig, poche auf meine Rechte, bitte, bettel, verhandel, geh nicht weg. Ich bin voellig verschwitzt, fertig, die Zeit vergeht ...
Ein Wunder
Ploetzlich bewegt sich was, dank "Dolmetsch" neben mir verstehen wir was die Damen hinter dem Counter sprechen. Warum auch immer gibt es ploetzlich Plaetze fuer uns, warum ist unklar. Wirklich? Ja, nach ueber 2 Stunden nervenzerfetzendem Kampf haben wir 2 Tickets in Haenden. Ich bedanke mich mit einer tiefen Verbeugung und kann mir nicht helfen, habe Traenen in den Augen. Wir koennens nicht glauben. Wir gehen zum Gate, durch die Sicherheitskontrolle. Ja wirklich, wir fliegen, ich poste mein Glueck auf Twitter und Co ...
Der tiefe Fall
Es ist 10:25 alle sind am Gate. Bekannte Gesichter, Mitkaempfer, man kennt sich schon und schenkt einander anerkennendes Laecheln. Viele Franzosen, erstaunlich wenige Oesterreicher?
Ploetzlich ein murmeln, das Geruecht verbreitet sich wie ein Lauffeuer und wenige Minuten spaeter ist es Gewissheit. Die Durchsage kommt, der Flug OS52 von Narita nach Wien wurde gecancelt ... Fassungslosigkeit.
Innere Leere. Auf diese Achterbahnfahrt der Gefuehle ist niemand vorbereitet, wir waren doch so gut wie zu hause. Keine Chance, kein Mitleid, es ist so. Keiner weiss warum, aber Flug gibts keinen ...
Kameras von NHK sind da, filmen, es wird fotografiert, die Fassungslosigkeit der gestrandeten bringt Quote. Eine Gruppe Franzosen glaubt die Situation nuetzen zu muessen und stiftet lautstark zum Tumult an weil AUA keine Hotelzimmer zahlt. An die 10 Menschen umringen die Damen vom Gate und schreien und gestikulieren, NHK filmt.
Es dauert noch weitere 40min bis wir wieder nach Japan "eingereist" sind. Unseren Boardingpass muessen wir abgeben. Ich will Ihn nicht hergeben, es ist ein kleines bisschen "evidence" dass ich ein Recht darauf habe nach Hause zu kommen. Ich muss Ihn hergeben und es tut richtig weh.
Durchtauchen, weitermachen
Frustration, Verzweiflung, Galgenhumor, neue Kraft schoepfen ... so gehts weiter. Die Kampfgenossen sprechen sich Mut zu. Morgen auf ein Neues. Aber insgeheim kaempft jeder fuer sich. Gemeinsam nur bis 1m vor dem Counter. Es koennte der letzte Platz sein.
Wie ein drogenabhaengiger an der Nadel haengen die Gestrandeten in den Internetcafes und versuchen was an Ihrer Lage zu aendern. Gefuehlt unbeobachtet spielen sich in den Boxen neben Dir Beziehungsdramen ab und verschaemt hoert man zu und fuehlt sich beklemmt. Die Leute verlieren mehr und mehr die Nerven. Alitalia ist nach Milan abgeflogen .... der Flug nach Rom wird geboardet. Angeblich gibts gegen EUR 2.500 in bar Tickets bei Alitalia ... Geruechte und Geschichten. Genaues weiss niemand.
Das schlimmste ist dieses "nichts zu wissen". Das in der Luft haengen, das ausgeliefert sein. Ist es so schlimm? Nein, wir sind ein einem 1. Welt Land, wir verlieren Geld und Urlaubstage, wissen nicht wie wir alles was wir zu tun haetten aufholen sollen, wir verlieren Nerven, aber niemand kommt zu schaden.
Fuehlt es sich beschissen an? Ja, sehr sogar.Vielleicht kann ich diese Geschichte irgendwann einmal, mit sehr viel Abstand als Zeitzeuge eines grossen Abenteuers der weltweiten Luftfahrt erzaehlen ... bis dahin wird aber noch Zeit vergehen.
Morgen auf ein Neues.Gambate, Bansai ...
Freitag, 26. März 2010
Montag, 22. Februar 2010
Am Sonntag war ich auf dem Perschkogel, fast. Leider hatte Mika Rückenschmerzen (vom Yoga!) und wir mussten ca. 150 Höhenmeter unter dem Gipfel aufgeben.

Ich hab auch die Rahmenbedingungen ziemlich falsch eingeschätzt - ich hab mit deutlich mehr Schnee gerechnet. Auf der Skitour (Fotoalbum auf Flickr) geht man zuerst in Richtung Gippel auf dem Mariazeller Wallfahrtsweg wo man dann auch gleich wieder Kunden über den Weg läuft ;-)

Ich war eigentlich wegen dem verpassten Gipfel sehr unrund (ich war am Nachmittag deshalb mit meinem Bruder im Fitnessstudio, weil unausgelastet), aber das wunderschöne Wetter und die lustige Abfahrt durch den Wald machten vieles wett. War auch die genau richtige Tour um meine nagelneuen Scarpa Tempest Tourenschuhe auszuprobieren! Ich bin sehr happy mit dem Schuh - gar nicht klassisch aufstiegsorientiert, sondern ein knallfester 4Schnaller der alpinbindungsfähig ist. Mit dem macht jede Abfahrt Spaß und 6 Stunden Aufstiege mache ich eh nicht ;-)

Den Perschkogel geh ich das nächste Mal glaub ich bei 30cm Neuschnee, da macht der Berg richtig Spaß! Die Anfahrt ist von Wien aus über Gloggnitz und die S6, bzw. über Wr. Neustadt und Gutenstein ziemlich gleich lang ...

Ich hab auch die Rahmenbedingungen ziemlich falsch eingeschätzt - ich hab mit deutlich mehr Schnee gerechnet. Auf der Skitour (Fotoalbum auf Flickr) geht man zuerst in Richtung Gippel auf dem Mariazeller Wallfahrtsweg wo man dann auch gleich wieder Kunden über den Weg läuft ;-)

Ich war eigentlich wegen dem verpassten Gipfel sehr unrund (ich war am Nachmittag deshalb mit meinem Bruder im Fitnessstudio, weil unausgelastet), aber das wunderschöne Wetter und die lustige Abfahrt durch den Wald machten vieles wett. War auch die genau richtige Tour um meine nagelneuen Scarpa Tempest Tourenschuhe auszuprobieren! Ich bin sehr happy mit dem Schuh - gar nicht klassisch aufstiegsorientiert, sondern ein knallfester 4Schnaller der alpinbindungsfähig ist. Mit dem macht jede Abfahrt Spaß und 6 Stunden Aufstiege mache ich eh nicht ;-)

Den Perschkogel geh ich das nächste Mal glaub ich bei 30cm Neuschnee, da macht der Berg richtig Spaß! Die Anfahrt ist von Wien aus über Gloggnitz und die S6, bzw. über Wr. Neustadt und Gutenstein ziemlich gleich lang ...
Montag, 10. August 2009

Am vergangenen Wochenende endlich wieder einmal eine Bergtour gemacht - mit meinem Schwesterherz, der ich diese Tour zum Geburtstag geschenkt habe, inklusive Hüttengaudi.

Unser Weg führte uns in den Nationalpark Gesäuse in der Obersteiermark. Dort war Johnsbach unser Ausgangspunkt für eine Wanderung. Johnsbach liegt auf 860 Metern Seehöhe und von dort ging es auf die Hesshütte auf 1699m.

Die Hesshütte ist super ausgestattet mit Zimmern, Lager, toller Küche - ich habe die Leberknödelsuppe, die Rahmcremesuppe, den Schweinsbraten mit Sauerkraut und Knödeln, den Kaiserschmarrn, den Radler und den "Griecherlschnaps" verkostet - und herrlichem Ausblick. Quartier habe ich 3 Tage vorher telefonisch reserviert.
Im Xeis (aka Gesäuse) ist eigentlich alles steil und unsere Tour ist eine der zumutbaren in dieser Richtung. Nach 3 Stunden Aufstieg (reine Gehzeit) waren wir bei der Hesshütte. Gestärkt von Suppe und Radler konnte ich meien Schwester zum Aufstieg auf den Hochzinödl überreden - und 1,5 Std. später waren wir auch oben!

Beim Abstieg über den Panaoramaweg haben wir dann jede Menge Gamsen gesehen, oftmals mit Kitz unterwegs und nicht scheu

Die Gesamtgehzeit bis zurück zur Hesshütte betrug rund 6 Stunden. Wir haben an dem Tag über 1.200 knackige Höhenmeter gemacht - nicht schlecht! Die Nacht war fein, leider begann es dann zu schütten und wir mussten SO Vormittag absteigen. Trotzdem alles in allem eine großartige Bergtour und eine wunderschöne Gegend

Montag, 27. Juli 2009
In meinem Urlaub war ich unter anderem mehrmals am Lac de St. Croix - ein Stausee, Ergebnis des aufgestauten Verdon Flußes in der Provence Verte. Landschaftlich herrlich und unglaublich beeindruckend - das Wasser türkisfarben, sauber und so schön wie es dort ist erstaunlich wenig touristisch.

Einmal war mir langweilig und ich dachte mir, ich schwimm auf die andere Seite und wieder zurück. Das war dann doch weiter als gedacht. Laut meinen näherungsweisen Berechnungen gute 3km (im Hallenbad schwimme ich max 30 Längen = 1,5km). Ich war ziemlich k.o., rund 1h:50min unterwegs, hatte einen Sonnenbrand und am Ufer wartete jemand ziemlich verärgert - weil man mich nach 30min nicht mehr gesehen hat ...

Ich glaub ich bin rund 20% gekrault, rund 50% Brust geschwommen und rund 40% in Froschtempi Rückengeschwommen. Zwischendurch hatte ich durchaus auch Angst (Was wenn ich einen Krampf bekomm?) und am Ende war ich ziemlich müde, hab mich aber sehr gut gefühlt angesichts der bewältigten Herausforderung ;-)

Einmal war mir langweilig und ich dachte mir, ich schwimm auf die andere Seite und wieder zurück. Das war dann doch weiter als gedacht. Laut meinen näherungsweisen Berechnungen gute 3km (im Hallenbad schwimme ich max 30 Längen = 1,5km). Ich war ziemlich k.o., rund 1h:50min unterwegs, hatte einen Sonnenbrand und am Ufer wartete jemand ziemlich verärgert - weil man mich nach 30min nicht mehr gesehen hat ...

Ich glaub ich bin rund 20% gekrault, rund 50% Brust geschwommen und rund 40% in Froschtempi Rückengeschwommen. Zwischendurch hatte ich durchaus auch Angst (Was wenn ich einen Krampf bekomm?) und am Ende war ich ziemlich müde, hab mich aber sehr gut gefühlt angesichts der bewältigten Herausforderung ;-)
kein Kommentar - kommentieren
Dienstag, 2. Juni 2009
Wie war die Woche?
Die Woche war bereichernd, erweiternd und sehr intensiv.
Was habe ich gefunden?
Einen Ort zum Atmen und zum Sitzen.
Was nehme ich mit?
Eine Art Hunger auf etwas von dem ich bisher wenig gekostet habe.

Aber alles der Reihe nach. Ich bekam ja zu Weihnachten einen Zen Kurs im Franziskanerkloster in Dietfurt geschenkt und vergangene Woche war ich dort.

Wir waren zu zweit in einem Doppelzimmer. Der Tagesablauf ist sehr rigide mit Wecken um 06:30 und ist bis 20:30 durchstrukturiert. Im Aufbaukurs wird 6-7 mal für 20 Minuten gesessen. Das Sitzen oder Zazen ist Kern des Kurses. Das Franziskanerkloster in Dietfurt ist auch deshalb bekannt, weil sein Zendo noch vom "Brückenbauer" Pater Lassalle initiiert und erbaut wurde. Wir haben dort die Praxis des Shikantaza geübt. Die gesamte Woche war von striktem Schweigen begleitet.

Die ersten Tage sind von Schmerzen geprägt - auch wenn ich es nur vermochte im Viertellotussitz zu sitzen. Wir sind es nicht gewohnt 20 Minuten lang still so zu sitzen und es schmerzen Knöchel, Knie, Hüften, Lendenwirbel, Rücken, Schultergürtel und Nacken ;-)

Zweimal am Tag gibt es Doppeleinheiten und dazwischen gibt es einen rituellen Gang im Zendo im Kreis. Nach 20 Minuten sitzen ist der erste Schritt barfuß auf dem Naturfaserboden, der schönste Schritt den man sich vorstellen kann. Man berührt den Boden mit jedem Quadratmillimeter seiner Fußsohle und genießt das Gefühl. Derart gestärkt setzt man sich wieder für 20 Minuten.

Vor allem am dritten und vierten Tag kam ich in eine Art "High" wo ich mich extrem auf das Sitzen gefreut habe und tiefe Glücksgefühle im Sitzen empfand. Dies aber nach tagelanger Frustration des gescheiterten "Nichtdenkens". Dazu habe ich einen schönen Spruch mitgenommen:
Lerne dich liebend zu akzeptieren als Jemanden der sitzt und auf dem permanent ein Schwarm Fliegen sitzt
Wesentlich war in dieser Woche die extreme Reduktion. Eigentlich gab es im Prinzip nur Essen, Trinken, Schlafen, Sitzen und Atmen - unterbrochen von Leibarbeit und sakralem Tanz (beides großartig!). Diese Reduktion, die Abkehr von der Zerstreuung, war ein fantastisches Erlebnis und ein damit verbundenes Gefühl, das ich sonst am ehesten in der freien Natur finde.

Das Schweigen über die gesamte Woche ist mir erstaunlich leicht gefallen. Vielleicht lag das auch am paradiesischen Garten in den das Kloster eingebettet war. Ich fühle mich nach einer Woche besser erholt und relaxed denn je und habe eine unschätzbare Erfahrung für mich gemacht die ich nicht missen möchte. Die Kursleiter waren alle drei sehr unterschiedlich, haben sich in Ihrer Unterschiedlichkeit wunderbar ergänzt und waren einfach toll.

Und der Anfang ist getan - wir haben uns gleich im Kloster Sitzkissen gekauft und heute Abend gab es schon zu Hause die erste 15min Einheit Zazen. Ich bin gespannt ob und wie ich es schaffe, die Elemente des Zen die ich schätze dauerhaft in meinen Alltag zu integrieren.
Die Woche war bereichernd, erweiternd und sehr intensiv.
Was habe ich gefunden?
Einen Ort zum Atmen und zum Sitzen.
Was nehme ich mit?
Eine Art Hunger auf etwas von dem ich bisher wenig gekostet habe.

Aber alles der Reihe nach. Ich bekam ja zu Weihnachten einen Zen Kurs im Franziskanerkloster in Dietfurt geschenkt und vergangene Woche war ich dort.

Wir waren zu zweit in einem Doppelzimmer. Der Tagesablauf ist sehr rigide mit Wecken um 06:30 und ist bis 20:30 durchstrukturiert. Im Aufbaukurs wird 6-7 mal für 20 Minuten gesessen. Das Sitzen oder Zazen ist Kern des Kurses. Das Franziskanerkloster in Dietfurt ist auch deshalb bekannt, weil sein Zendo noch vom "Brückenbauer" Pater Lassalle initiiert und erbaut wurde. Wir haben dort die Praxis des Shikantaza geübt. Die gesamte Woche war von striktem Schweigen begleitet.

Die ersten Tage sind von Schmerzen geprägt - auch wenn ich es nur vermochte im Viertellotussitz zu sitzen. Wir sind es nicht gewohnt 20 Minuten lang still so zu sitzen und es schmerzen Knöchel, Knie, Hüften, Lendenwirbel, Rücken, Schultergürtel und Nacken ;-)

Zweimal am Tag gibt es Doppeleinheiten und dazwischen gibt es einen rituellen Gang im Zendo im Kreis. Nach 20 Minuten sitzen ist der erste Schritt barfuß auf dem Naturfaserboden, der schönste Schritt den man sich vorstellen kann. Man berührt den Boden mit jedem Quadratmillimeter seiner Fußsohle und genießt das Gefühl. Derart gestärkt setzt man sich wieder für 20 Minuten.

Vor allem am dritten und vierten Tag kam ich in eine Art "High" wo ich mich extrem auf das Sitzen gefreut habe und tiefe Glücksgefühle im Sitzen empfand. Dies aber nach tagelanger Frustration des gescheiterten "Nichtdenkens". Dazu habe ich einen schönen Spruch mitgenommen:
Lerne dich liebend zu akzeptieren als Jemanden der sitzt und auf dem permanent ein Schwarm Fliegen sitzt
Wesentlich war in dieser Woche die extreme Reduktion. Eigentlich gab es im Prinzip nur Essen, Trinken, Schlafen, Sitzen und Atmen - unterbrochen von Leibarbeit und sakralem Tanz (beides großartig!). Diese Reduktion, die Abkehr von der Zerstreuung, war ein fantastisches Erlebnis und ein damit verbundenes Gefühl, das ich sonst am ehesten in der freien Natur finde.

Das Schweigen über die gesamte Woche ist mir erstaunlich leicht gefallen. Vielleicht lag das auch am paradiesischen Garten in den das Kloster eingebettet war. Ich fühle mich nach einer Woche besser erholt und relaxed denn je und habe eine unschätzbare Erfahrung für mich gemacht die ich nicht missen möchte. Die Kursleiter waren alle drei sehr unterschiedlich, haben sich in Ihrer Unterschiedlichkeit wunderbar ergänzt und waren einfach toll.

Und der Anfang ist getan - wir haben uns gleich im Kloster Sitzkissen gekauft und heute Abend gab es schon zu Hause die erste 15min Einheit Zazen. Ich bin gespannt ob und wie ich es schaffe, die Elemente des Zen die ich schätze dauerhaft in meinen Alltag zu integrieren.
Donnerstag, 21. Mai 2009
Im Sommer (Juli) werde ich 2 Wochen Urlaub in der Provence machen. Nachdem es wahrscheinlich viele Spots gibt, die touristisch vollkommen überlaufen sein werden (dort will ich nicht hin!) suche ich die "Geheimtipps". Je uriger desto lieber. Dabei suche ich folgendes:
* Wasser (zum schwimmen, muß nicht Meer sein)
* Natur (für Sport aller Art)
* Gutes Essen (Restaurants, etc)
* Ausgangspunkt (ein Ort wo ich 2 Wochen lang bin und von dort aus per Mietwagen "Ausflüge" machen kann)

Wer hat Erfahrungen oder tolle Hinweise? Und was sind die "must-see" Dinge? Danke!
* Wasser (zum schwimmen, muß nicht Meer sein)
* Natur (für Sport aller Art)
* Gutes Essen (Restaurants, etc)
* Ausgangspunkt (ein Ort wo ich 2 Wochen lang bin und von dort aus per Mietwagen "Ausflüge" machen kann)

Wer hat Erfahrungen oder tolle Hinweise? Und was sind die "must-see" Dinge? Danke!
Sonntag, 22. März 2009
Gestern spät nachts bin ich von einer Woche Mallorca nach Hause gekommen. Um es kurz zu machen - in dieser Jahreszeit ist Mallorca ein Traum und wunderschön, auch wenn man auf individuelles Reisen und persönliche Entdeckungsreisen steht.

Von Palma aus in den Westen und in die Berge
Gelandet in Palma nahmen wir gleich unseren Mietwagen entgegen und verließen die Stadt auf schnellstem Wege - Stadtbesichtigung war am Schluß angesagt. Den ersten Zwischenstop gab es in Port d'Andratx wo wir die ersten Tapas und cerveza con limon bzw. cafe con leche tranken. Vor allem viele reiche Deutsche haben dort Ihre Villen. Noch am selben Tag fuhren wir weiter in Richtung Valdemossa, dem meistbesuchten spanischen Dorf - dort fanden wir kein Quartier, sondern übernachteten in Deia, einer bekannten Künstlerkolonie. Valdemossa ist u.a. so bekannt weil Frederic Chopin dort einst einen Winter mit seiner Geliebten George Sand verbrachte - die hat darüber ein Buch geschrieben. Sowohl Valdemossa als auch Deia sind wunderhübsche spanische Bergdörfer. Im März findet man im Normalfall auch sehr leicht ein Zimmer zu serh günstigen Konditionen (ab EUR 40,- pro DZ).

Orangen, Orangen, Orangen in Soller
Am nächsten Tag ging es weiter nach Sóller und Port de Sóller. Das Herz der mallorquinischen Orangen- und Zitronenplantagen. Sóller ist eine größere mallorquinische Stadt geprägt vom Wohlstand der orangen Vergangenheit. Es gibt auch einen alten Zug der Sóller mit Palma verbindet, als auch eine alte Straßenbahn die Sóller mit dem Hafen verbindet. Gleich neben Sóller liegt Fornatlux, das mehrmals zum schönsten Dorf Spaniens gewählt wurde. Von Sóller aus, kann man tolle Bergtouren in die Serra de Tramuntana machen - mountainbiken ist eher erfahreneren Fahrern empfohlen.

Der Südosten, geprägt von Buchten und Fincas
Von dort ging es weiter in den Südosten der Insel, nachdem der Weg an der Küste nach Pollenca leider gesperrt war. Dort landeten wir in Cala Figuera einem kleinen Ort an der Küste nach Santanyi. Dort waren wir in dem sehr netten Hotel Villa Sirena untergebracht (sehr nett, EUR 45,- fürs DZ / Nacht).

Rund um Cala Figuera finden sich traumhafte Buchten, an erster Stelle die Cala Mondrago im gleichnamigen Naturpark. Von Cala Figuera aus kann man großartige Radtouren unternehmen. Bis nach Felanitx und rauf aufs Santuari San Salvador (gute 400 Höhenmeter) und wieder zurück sind es gute 60 Kilometer - danach schmeckt der Fisch am Abend besonders gut.

Essen, trinken und schönes Wetter
Mallorquinisches Essen ist weniger von Fisch geprägt als erwartet, was wohl an den wenig fischreichen Gewässern rund um Mallorca liegt. Somit gibt es andere herrliche Dinge wie zum Frühstück ensaimadas - die eignen gut zum Eintauchen in den Kaffee. Am Vormittag könnte man Dinge wie Sobrasada, die typisch mallorquinische Paprikawurst, auf einem pan blanco kosten. Unbedingt dabei sein muß ein Picknick in der Natur - sei es in einer Bucht, am Berg oder auf einer blühenden Wiese. Dazu gehören Jamon Serrano, Queso de Mahon, Oliven, frischer Paprika und Tomaten, Brot und fertig ... Während des Tages immer mal wieder eine der herrlich reifen und saftigen Orangen.
Am Abend gibts in Küstennähe frischen Fisch oder gute Eintopfgerichte, Wild und ähnliches. Alles in allem ist die Küche sehr reichhaltig und fettig - nach einer Woche Genuß bereut man da so einiges ;-)
Das Wetter war eine gesamte Woche lang hervorragend mit guten 20 Grad und Sonne, Sonne und nochmals Sonne. Perfektes Wetter für Sport, wandern oder radfahren. Mallorca ist eine wunderschöne Insel mit verträumten und einsamen Flecken die man wenn man zur richtigen Zeit reist nur für sich allein hat.

Alle Fotos vom Urlaub auf Mallorca gibt es hier.

Von Palma aus in den Westen und in die Berge
Gelandet in Palma nahmen wir gleich unseren Mietwagen entgegen und verließen die Stadt auf schnellstem Wege - Stadtbesichtigung war am Schluß angesagt. Den ersten Zwischenstop gab es in Port d'Andratx wo wir die ersten Tapas und cerveza con limon bzw. cafe con leche tranken. Vor allem viele reiche Deutsche haben dort Ihre Villen. Noch am selben Tag fuhren wir weiter in Richtung Valdemossa, dem meistbesuchten spanischen Dorf - dort fanden wir kein Quartier, sondern übernachteten in Deia, einer bekannten Künstlerkolonie. Valdemossa ist u.a. so bekannt weil Frederic Chopin dort einst einen Winter mit seiner Geliebten George Sand verbrachte - die hat darüber ein Buch geschrieben. Sowohl Valdemossa als auch Deia sind wunderhübsche spanische Bergdörfer. Im März findet man im Normalfall auch sehr leicht ein Zimmer zu serh günstigen Konditionen (ab EUR 40,- pro DZ).

Orangen, Orangen, Orangen in Soller
Am nächsten Tag ging es weiter nach Sóller und Port de Sóller. Das Herz der mallorquinischen Orangen- und Zitronenplantagen. Sóller ist eine größere mallorquinische Stadt geprägt vom Wohlstand der orangen Vergangenheit. Es gibt auch einen alten Zug der Sóller mit Palma verbindet, als auch eine alte Straßenbahn die Sóller mit dem Hafen verbindet. Gleich neben Sóller liegt Fornatlux, das mehrmals zum schönsten Dorf Spaniens gewählt wurde. Von Sóller aus, kann man tolle Bergtouren in die Serra de Tramuntana machen - mountainbiken ist eher erfahreneren Fahrern empfohlen.

Der Südosten, geprägt von Buchten und Fincas
Von dort ging es weiter in den Südosten der Insel, nachdem der Weg an der Küste nach Pollenca leider gesperrt war. Dort landeten wir in Cala Figuera einem kleinen Ort an der Küste nach Santanyi. Dort waren wir in dem sehr netten Hotel Villa Sirena untergebracht (sehr nett, EUR 45,- fürs DZ / Nacht).

Rund um Cala Figuera finden sich traumhafte Buchten, an erster Stelle die Cala Mondrago im gleichnamigen Naturpark. Von Cala Figuera aus kann man großartige Radtouren unternehmen. Bis nach Felanitx und rauf aufs Santuari San Salvador (gute 400 Höhenmeter) und wieder zurück sind es gute 60 Kilometer - danach schmeckt der Fisch am Abend besonders gut.

Essen, trinken und schönes Wetter
Mallorquinisches Essen ist weniger von Fisch geprägt als erwartet, was wohl an den wenig fischreichen Gewässern rund um Mallorca liegt. Somit gibt es andere herrliche Dinge wie zum Frühstück ensaimadas - die eignen gut zum Eintauchen in den Kaffee. Am Vormittag könnte man Dinge wie Sobrasada, die typisch mallorquinische Paprikawurst, auf einem pan blanco kosten. Unbedingt dabei sein muß ein Picknick in der Natur - sei es in einer Bucht, am Berg oder auf einer blühenden Wiese. Dazu gehören Jamon Serrano, Queso de Mahon, Oliven, frischer Paprika und Tomaten, Brot und fertig ... Während des Tages immer mal wieder eine der herrlich reifen und saftigen Orangen.
Am Abend gibts in Küstennähe frischen Fisch oder gute Eintopfgerichte, Wild und ähnliches. Alles in allem ist die Küche sehr reichhaltig und fettig - nach einer Woche Genuß bereut man da so einiges ;-)
Das Wetter war eine gesamte Woche lang hervorragend mit guten 20 Grad und Sonne, Sonne und nochmals Sonne. Perfektes Wetter für Sport, wandern oder radfahren. Mallorca ist eine wunderschöne Insel mit verträumten und einsamen Flecken die man wenn man zur richtigen Zeit reist nur für sich allein hat.

Alle Fotos vom Urlaub auf Mallorca gibt es hier.
Freitag, 20. Februar 2009
Mein faszinierendstes Weihnachtsgeschenk in diesem Jahr war eine Woche Einführungskurs in Zen im Franziskanerkloster von Dietfurt.

Die Schenkende war sehr unsicher ob Sie mir mit dem Geschenk eine Freude macht - zu Unrecht. Ich bin sehr begeistert und freudig gespannt. Besonders eine Woche zu schweigen wird eine große Herausforderung für mich werden. Die Idee von Zen fand ich vor allem seit meinem Japan Urlaub 2006 sehr interessant. Das Leben in der Gegenwart und das Handeln im Moment als Antithese zu dem sich Verlieren in Vergangenheit oder Zukunft sind entscheidende Schlüssel zur individuellen Freiheit.

In wenigen Monaten ist es soweit und bis dahin versuche ich schon mal zu Hause ein wenig zu üben. Passend dazu ein Interview von Valleyzen mit Tim O'Reilly auf knallgrau.tv

Die Schenkende war sehr unsicher ob Sie mir mit dem Geschenk eine Freude macht - zu Unrecht. Ich bin sehr begeistert und freudig gespannt. Besonders eine Woche zu schweigen wird eine große Herausforderung für mich werden. Die Idee von Zen fand ich vor allem seit meinem Japan Urlaub 2006 sehr interessant. Das Leben in der Gegenwart und das Handeln im Moment als Antithese zu dem sich Verlieren in Vergangenheit oder Zukunft sind entscheidende Schlüssel zur individuellen Freiheit.

In wenigen Monaten ist es soweit und bis dahin versuche ich schon mal zu Hause ein wenig zu üben. Passend dazu ein Interview von Valleyzen mit Tim O'Reilly auf knallgrau.tv
Sonntag, 15. Februar 2009
Hohentauern und das Triebental sind ziemlich versteckt und nicht besonders groß aber ein umso feineres Gebiet für Skitouren. Dieses Wochenende haben wir zwei großartige Skitourentage genossen! Mit Gundula Tackner hatten wir eine großartige Berg- und Skiführerin die mit uns auch ein tolles Seminar zu Lawinenkunde, Reduktionsmethode und Stop or Go gemacht hat.


Am ersten Tag hatten wir bis zu hüfthohen Tiefschnee - ich bin 35 Grad Hänge gerade runter gefahren und konnte keinen Schwung machen, sonst wäre ich stehen geblieben. Es war aber unglaublich lustig und wir hatten einige geniale Stürze in die weiße Watte. Am Schluß gabs die beste Fleischstrudelsuppe ever!




Tag 2 war fantastisch mit etwas gesetzterem Schnee, und aufklarendem Wetter. An dem Tag schafften wir auch 850 Höhenmeter und unvergessliche Tiefschneeabfahrten. Begleitet haben uns unter anderem von einem Rhodesian Ridgeback und einem Australian Sheperd. Beide tapfer und vergnügt bis auf über 2.000 Meter!
hier zum gesamten Fotoalbum.


Am ersten Tag hatten wir bis zu hüfthohen Tiefschnee - ich bin 35 Grad Hänge gerade runter gefahren und konnte keinen Schwung machen, sonst wäre ich stehen geblieben. Es war aber unglaublich lustig und wir hatten einige geniale Stürze in die weiße Watte. Am Schluß gabs die beste Fleischstrudelsuppe ever!




Tag 2 war fantastisch mit etwas gesetzterem Schnee, und aufklarendem Wetter. An dem Tag schafften wir auch 850 Höhenmeter und unvergessliche Tiefschneeabfahrten. Begleitet haben uns unter anderem von einem Rhodesian Ridgeback und einem Australian Sheperd. Beide tapfer und vergnügt bis auf über 2.000 Meter!
hier zum gesamten Fotoalbum.

