business
Donnerstag, 10. Juni 2010
Ein schönes Geburtstagsgeschenk, das Produkt erstmals in den Händen zu halten - sehr schön. Ein Social Media Manual für die Voestalpine!


Donnerstag, 20. Mai 2010
Here they are:
Serif fonts.
Big Headings.
Multi Column Layouts.
Big Lead Image.
Diagrams and Infographics.
Minimalist and Grid Design.
One Page Layouts.
Massive White Space.
Typographic Layouts.
CSS3 Animation.
Rounded Corners.
Box and Text Shadows.
RGBa and Opactiy.
Mobile Compatible Design.
Clean Illustrations.
Textured Backgrounds.
Thumbnails.
Watercolor.
Handwriting.
Social Media.
Fixed Elements.
quite a list - learn more here. via smeidu
Serif fonts.
Big Headings.
Multi Column Layouts.
Big Lead Image.
Diagrams and Infographics.
Minimalist and Grid Design.
One Page Layouts.
Massive White Space.
Typographic Layouts.
CSS3 Animation.
Rounded Corners.
Box and Text Shadows.
RGBa and Opactiy.
Mobile Compatible Design.
Clean Illustrations.
Textured Backgrounds.
Thumbnails.
Watercolor.
Handwriting.
Social Media.
Fixed Elements.
quite a list - learn more here. via smeidu
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Donnerstag, 18. März 2010
Das Marketing Review der Universität St. Gallen hat seinerzeit ausführlich über unsere Aktivitäten anlässlich des Launchs des BMW X1 Concept Cars am Pariser Motorsalon in den sozialen Medien ausführlich berichtet.

Die Ergebnisse dieser Social Media Kampagne sind auch aus heutiger Sicht richtungsweisend! Die Universität St. Gallen verfolgt dieses Thema, vertreten von Herrn Dr. Alexander Rossmann, nunmehr weiter und veranstaltet den Kongress Next Corporate Communication am kommenden Donnerstag dem 25.03.2010 in St. Gallen.
Folgende Fragestellungen werden wissenschaftlich fundiert bearbeitet:
* Welche Chancen und Risiken entstehen aus der Anwendung der Möglichkeiten des Web 2.0 in Marketing und Corporate Communication?
* Wie sind die Partner der Wertschöpfungskette durch entsprechende Lösungen tangiert (z.B. Agenturen, Technologieanbieter, Unternehmen, Kunden der Unternehmen, etc.)?
* Wie lassen sich Web 2.0-basierte Kommunikationslösungen in Corporate Communcation und Marketing umsetzen?
* Welche Formen der Umsetzung sind in Bezug auf Web 2.0 orientierte Kommunikationslösungen sinnvoll und möglich?
* Wie stark sind derartige Lösungen bereits in der Praxis umgesetzt?
* Welche Erfolgsfaktoren sind für die Umsetzung wesentlich?
Ich darf auf der Konferenz einen Workshop zum Thema Social Media Strategie halten:
Social Media Strategie
Dieter Rappold (vi knallgrau GmbH)
Was ist eine Social Media Strategie und was kann sie bewirken? Welche Abteilungen sind involviert und wo liegen die Verantwortlichkeiten? Welche internen und welche externen Zielgruppen kann ich mit den sozialen Medien erreichen, welche Ziele sind zu definieren und welche Kennzahlen sind daraus abzuleiten. Ist diese Herausforderung mit internen Ressourcen zu bewältigen oder benötigt ein Unternehmen dazu externe Unterstützung, und wenn ja an welchen neuralgischen Punkten. Wie muss sich eine Organisation systemisch entwickeln um soziale Medien erfolgreich in die Regelkommunikation integrieren zu können? Fragen wie diese werden in diesem Workshop anhand unterschiedlicher Blitzlichter aus der Praxis angerissen und im Anschluss diskutiert.
Ich freue mich auf einen sehr spannenden Tag und auf weiterer sehr interessante Gäste und Vortragende wie zum Beispiel Uwe Knaus der über die Erfahrungen mit dem Daimler Blog berichten wird!

Die Ergebnisse dieser Social Media Kampagne sind auch aus heutiger Sicht richtungsweisend! Die Universität St. Gallen verfolgt dieses Thema, vertreten von Herrn Dr. Alexander Rossmann, nunmehr weiter und veranstaltet den Kongress Next Corporate Communication am kommenden Donnerstag dem 25.03.2010 in St. Gallen.
Folgende Fragestellungen werden wissenschaftlich fundiert bearbeitet:
* Welche Chancen und Risiken entstehen aus der Anwendung der Möglichkeiten des Web 2.0 in Marketing und Corporate Communication?
* Wie sind die Partner der Wertschöpfungskette durch entsprechende Lösungen tangiert (z.B. Agenturen, Technologieanbieter, Unternehmen, Kunden der Unternehmen, etc.)?
* Wie lassen sich Web 2.0-basierte Kommunikationslösungen in Corporate Communcation und Marketing umsetzen?
* Welche Formen der Umsetzung sind in Bezug auf Web 2.0 orientierte Kommunikationslösungen sinnvoll und möglich?
* Wie stark sind derartige Lösungen bereits in der Praxis umgesetzt?
* Welche Erfolgsfaktoren sind für die Umsetzung wesentlich?
Ich darf auf der Konferenz einen Workshop zum Thema Social Media Strategie halten:
Social Media Strategie
Dieter Rappold (vi knallgrau GmbH)
Was ist eine Social Media Strategie und was kann sie bewirken? Welche Abteilungen sind involviert und wo liegen die Verantwortlichkeiten? Welche internen und welche externen Zielgruppen kann ich mit den sozialen Medien erreichen, welche Ziele sind zu definieren und welche Kennzahlen sind daraus abzuleiten. Ist diese Herausforderung mit internen Ressourcen zu bewältigen oder benötigt ein Unternehmen dazu externe Unterstützung, und wenn ja an welchen neuralgischen Punkten. Wie muss sich eine Organisation systemisch entwickeln um soziale Medien erfolgreich in die Regelkommunikation integrieren zu können? Fragen wie diese werden in diesem Workshop anhand unterschiedlicher Blitzlichter aus der Praxis angerissen und im Anschluss diskutiert.
Ich freue mich auf einen sehr spannenden Tag und auf weiterer sehr interessante Gäste und Vortragende wie zum Beispiel Uwe Knaus der über die Erfahrungen mit dem Daimler Blog berichten wird!
Montag, 8. März 2010

Das ist sehr cool. Ashton Kutcher, a.k.a. "Mr. Twitter" himself, twittert über das neue Video von BMW Motorrad auf YouTube wo der immer wieder faszinierende Tischtuchtrick vorgeführt wird.
Das sind dann +300.000 Videoviews in 3 Tagen ;-)
Mittwoch, 10. Februar 2010
Ralf Schwartz schreibt im Werbeblogger kürzlich ausführlich darüber, warum das Thema ROI aus seiner Sicht im Kontext von Social Media überbewertet ist.
Vorweg - der Analyse kann ich nicht ganz folgen und ich bin anderer Meinung.
Ist es nicht (immer noch) zu früh, um über RoI oder Währung gar im Zusammenhang mit Social Media zu sprechen? [...] Verschenkt man damit nicht ein immenses Potential zur Annäherung der Marke an ihren Markt, an die Menschen dort draussen? Verpasst man damit nicht die immensen Chancen der Konversation und Partizipation?
... ich glaube wir rechtfertigen die Möglichkeiten der Annäherung indem wir messen!
... ich glaube wir sichern erst die Chance zu Konversation und Partizipation ab indem wir messen!
Tun wir das nicht, dann sind die Rahmenbedingungen für Projekte im Bereich sozialer Medien nur abhängig von den eloquenten Heilsversprechen der Apologeten und vom Bauchgefühl der Entscheider. Wenn ich die Wahl habe sichere ich meine Projekte doch lieber über Zahlen ab und schaffe fundamental haltbare Rahmenbedingungen?
Zu den einzelnen Thesen, die ich als Begründungen für die These "warum ROI nicht so wichtig ist" verstanden habe:
01 – Social Media ist Dialog auf Augenhöhe
Ja, Zustimmung. Das ist ja wertvoll, deshalb sollten wir die Wirkung messen.
02 – Social Media kann man nicht mit der Medienlatte messen
Ja, Zustimmung, deshalb sollten wir Wechselkurse anbieten.
03 – Social Networking muß man von der Pike auf lernen
Ja, natürlich - ich versteh nur nicht, warum uns das vom Messen aufhalten sollte?
04 – Social Media ist der Verzicht auf das Medium
Diskussionswürdig - aber warum sollte ich deshalb nicht messen?
05 – Social Media hat (noch) keinen währungs-relevanten ROI
"Zudem frustriert das Messen und Vergleichen jeden Anfänger." Sorry - da muß man wohl durch. Und nur ein klares Measurement Setup macht die handelnden Personen unabhängig von Ihren emotionalen Momentaufnahmen. Und gerade weil es den allgemeintgültigen ROI noch nicht gibt (nie geben wird?) ist das Messen umso wichtiger!
06 – Der frühe ROI verhindert seine eigene Optimierung!
Völlige Fehleinschätzung. Das Vorgehen führt zum allseits beliebten Reverse Engineering - schauen wir mal die Daten an, und dann tun wir die rückwärts interpretieren ... Wer vorab kein klares Bild entwickelt kann das noch weniger nach hinten raus.
07 – Social Media hat einen Nutzen
Social Medias Nutzen schlägt jeden heute verfügbaren ROI! ?? Das klingt nach purer Verzweiflung. Erinnert an Dinge wie "Es gibt nur einen Gott!" (Vorsicht, Fundamentalismus!).
NUR WEIL ES NOCH KEINE WELTFORMEL ZUM ROI VON SOCIAL MEDIA GIBT SOLLTEN WIR DAS MESSEN UND BEWERTEN VON AKTIVITÄTEN NICHT ÜBER BORD WERFEN!
Wir haben diese Weltformel auch nicht - ich glaube auch, die gibts nicht, die ist auch nicht notwendig. Was es aber braucht ist ein strukturiertes Setup - das könnte so aussehen:

Entscheidend ist auch noch die Frage WO versuche ich einen ROI festzustellen?
... sicher nicht über die Anzahl der Fans
... sicher nicht über die Anzahl der Follower
... sicher nicht über die PIs
Wo und wie könnte ich also ansetzen einen ROI zu messen? Ich muß mit dem Kunden Ziele definieren (Was will ich erreichen). Daraus basierend kann ich Kennzahlen / KPIs definieren und ableiten (fließt in Tracking ein).
Einen ROI kann ich nur nahe am Prozeß festmachen der
- Kosten verursacht (Customer Care, Marketing, Werbung, etc.)
- Einnahmen erzeugt (Kauf, Wiederkauf, etc.)
Das heißt um einen ROI zu messen, müssen wir viel viel tiefer in die Prozesse auf Kundenseite denken und uns dort auch integrieren. Das ist aufwändig, komplex, teuer. Deshalb scheuen es Kunden oft, aber anders gehts nicht - der Rest ist wertlos, weil nicht messbar.
Vorweg - der Analyse kann ich nicht ganz folgen und ich bin anderer Meinung.
Ist es nicht (immer noch) zu früh, um über RoI oder Währung gar im Zusammenhang mit Social Media zu sprechen? [...] Verschenkt man damit nicht ein immenses Potential zur Annäherung der Marke an ihren Markt, an die Menschen dort draussen? Verpasst man damit nicht die immensen Chancen der Konversation und Partizipation?
... ich glaube wir rechtfertigen die Möglichkeiten der Annäherung indem wir messen!
... ich glaube wir sichern erst die Chance zu Konversation und Partizipation ab indem wir messen!
Tun wir das nicht, dann sind die Rahmenbedingungen für Projekte im Bereich sozialer Medien nur abhängig von den eloquenten Heilsversprechen der Apologeten und vom Bauchgefühl der Entscheider. Wenn ich die Wahl habe sichere ich meine Projekte doch lieber über Zahlen ab und schaffe fundamental haltbare Rahmenbedingungen?
Zu den einzelnen Thesen, die ich als Begründungen für die These "warum ROI nicht so wichtig ist" verstanden habe:
01 – Social Media ist Dialog auf Augenhöhe
Ja, Zustimmung. Das ist ja wertvoll, deshalb sollten wir die Wirkung messen.
02 – Social Media kann man nicht mit der Medienlatte messen
Ja, Zustimmung, deshalb sollten wir Wechselkurse anbieten.
03 – Social Networking muß man von der Pike auf lernen
Ja, natürlich - ich versteh nur nicht, warum uns das vom Messen aufhalten sollte?
04 – Social Media ist der Verzicht auf das Medium
Diskussionswürdig - aber warum sollte ich deshalb nicht messen?
05 – Social Media hat (noch) keinen währungs-relevanten ROI
"Zudem frustriert das Messen und Vergleichen jeden Anfänger." Sorry - da muß man wohl durch. Und nur ein klares Measurement Setup macht die handelnden Personen unabhängig von Ihren emotionalen Momentaufnahmen. Und gerade weil es den allgemeintgültigen ROI noch nicht gibt (nie geben wird?) ist das Messen umso wichtiger!
06 – Der frühe ROI verhindert seine eigene Optimierung!
Völlige Fehleinschätzung. Das Vorgehen führt zum allseits beliebten Reverse Engineering - schauen wir mal die Daten an, und dann tun wir die rückwärts interpretieren ... Wer vorab kein klares Bild entwickelt kann das noch weniger nach hinten raus.
07 – Social Media hat einen Nutzen
Social Medias Nutzen schlägt jeden heute verfügbaren ROI! ?? Das klingt nach purer Verzweiflung. Erinnert an Dinge wie "Es gibt nur einen Gott!" (Vorsicht, Fundamentalismus!).
NUR WEIL ES NOCH KEINE WELTFORMEL ZUM ROI VON SOCIAL MEDIA GIBT SOLLTEN WIR DAS MESSEN UND BEWERTEN VON AKTIVITÄTEN NICHT ÜBER BORD WERFEN!
Wir haben diese Weltformel auch nicht - ich glaube auch, die gibts nicht, die ist auch nicht notwendig. Was es aber braucht ist ein strukturiertes Setup - das könnte so aussehen:

Entscheidend ist auch noch die Frage WO versuche ich einen ROI festzustellen?
... sicher nicht über die Anzahl der Fans
... sicher nicht über die Anzahl der Follower
... sicher nicht über die PIs
Wo und wie könnte ich also ansetzen einen ROI zu messen? Ich muß mit dem Kunden Ziele definieren (Was will ich erreichen). Daraus basierend kann ich Kennzahlen / KPIs definieren und ableiten (fließt in Tracking ein).
Einen ROI kann ich nur nahe am Prozeß festmachen der
- Kosten verursacht (Customer Care, Marketing, Werbung, etc.)
- Einnahmen erzeugt (Kauf, Wiederkauf, etc.)
Das heißt um einen ROI zu messen, müssen wir viel viel tiefer in die Prozesse auf Kundenseite denken und uns dort auch integrieren. Das ist aufwändig, komplex, teuer. Deshalb scheuen es Kunden oft, aber anders gehts nicht - der Rest ist wertlos, weil nicht messbar.
Samstag, 30. Januar 2010
Diese Woche hatte ich eine (Erst-)Präsentation für einen Kunden. Mir gegenüber saß jemand der sehr erfahren war und in seinem Leben als Corporate Communications Verantwortlicher schon viel gesehen hat.
Der Termin war gut und konstruktiv und wurde sehr wertvoll abgeschlossen, denn: "Ich schreibe an einem Buch und da werde ich drüber schreiben wie wenig Kommunikationsdienstleister von Ihrem eigenen Geschäft verstehen ..." begann er zu sprechen.
Und so erzählte er aus seinen Erfahrungen und aus seiner Praxis wie zum Teil dilletantisch, verzweifelt und naiv so manche Agentur versucht Kunden zu gewinnen. Hier die besten Erlebnisse:
zum Essen einladen
Sind wir nicht alle in einer Position wo wir uns unser Essen selbst bezahlen können? Haben wir nicht ohnehin zu wenig Zeit um all unsere Aufgaben zu erledigen? Also einfach "Essen gehen", das geht ja gar nicht ...
Serien eMail
"Sehr geehrte Damen und Herren, Wir sind, wir machen, sie müssen ..." - ich muß gar nichts und sowas raubt einfach nur Zeit!
mit Termin überrumpeln
"Also ich hätte kommende Woche am DI um 10:00 und am DO um 12:00 Zeit für ein Gespräch, was würde Ihnen besser passen?" - Netter Versuch aus dem Buch meine 202 besten Tipps für Verkäufer.
Gleich mal lügen
"Also Ihre Kollegin hat da einen Termin für Sie vereinbart und gemeint Sie haben hier dringenden Bedarf." Wird oft angewendet in großen Organisationen wo man vermutet, dass die Linke nicht weiß was die Rechte tut.
Am Schluß verriet er dann noch was aus seiner Perspektive sinnvoll wäre und Ihn schon oft dazu gebracht hat sich einen Dienstleister mal anzusehen:
Echten Mehrwert liefern
"Wir haben uns Ihre Aktivitäten näher angesehen und folgendes dabei erkannt." Wenn sich jemand Zeit nimmt um mir fundiert aufzuzeigen wo ich was besser machen könnte - da nehm ich mir Zeit für.
Ein persönlicher Brief
Keine Mail, kein schneller Anruf - ein fundierter Brief, gut geschrieben und persönlich unterzeichnet. Das differenziert, das schafft Aufmerksamkeit.
Ich saß in dem Termin, ich habe mich in so manchem jämmerlichen Versuch meiner Vergangenheit wiedererkannt - ich hab geistig mitnotiert und ich hab gelernt. Nicht oft hört man so offene Ansagen und so ehrlichen Input von Menschen in solchen Positionen. Danke!
Der Termin war gut und konstruktiv und wurde sehr wertvoll abgeschlossen, denn: "Ich schreibe an einem Buch und da werde ich drüber schreiben wie wenig Kommunikationsdienstleister von Ihrem eigenen Geschäft verstehen ..." begann er zu sprechen.
Und so erzählte er aus seinen Erfahrungen und aus seiner Praxis wie zum Teil dilletantisch, verzweifelt und naiv so manche Agentur versucht Kunden zu gewinnen. Hier die besten Erlebnisse:
zum Essen einladen
Sind wir nicht alle in einer Position wo wir uns unser Essen selbst bezahlen können? Haben wir nicht ohnehin zu wenig Zeit um all unsere Aufgaben zu erledigen? Also einfach "Essen gehen", das geht ja gar nicht ...
Serien eMail
"Sehr geehrte Damen und Herren, Wir sind, wir machen, sie müssen ..." - ich muß gar nichts und sowas raubt einfach nur Zeit!
mit Termin überrumpeln
"Also ich hätte kommende Woche am DI um 10:00 und am DO um 12:00 Zeit für ein Gespräch, was würde Ihnen besser passen?" - Netter Versuch aus dem Buch meine 202 besten Tipps für Verkäufer.
Gleich mal lügen
"Also Ihre Kollegin hat da einen Termin für Sie vereinbart und gemeint Sie haben hier dringenden Bedarf." Wird oft angewendet in großen Organisationen wo man vermutet, dass die Linke nicht weiß was die Rechte tut.
Am Schluß verriet er dann noch was aus seiner Perspektive sinnvoll wäre und Ihn schon oft dazu gebracht hat sich einen Dienstleister mal anzusehen:
Echten Mehrwert liefern
"Wir haben uns Ihre Aktivitäten näher angesehen und folgendes dabei erkannt." Wenn sich jemand Zeit nimmt um mir fundiert aufzuzeigen wo ich was besser machen könnte - da nehm ich mir Zeit für.
Ein persönlicher Brief
Keine Mail, kein schneller Anruf - ein fundierter Brief, gut geschrieben und persönlich unterzeichnet. Das differenziert, das schafft Aufmerksamkeit.
Ich saß in dem Termin, ich habe mich in so manchem jämmerlichen Versuch meiner Vergangenheit wiedererkannt - ich hab geistig mitnotiert und ich hab gelernt. Nicht oft hört man so offene Ansagen und so ehrlichen Input von Menschen in solchen Positionen. Danke!
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Freitag, 22. Januar 2010
The german automotive company BMW is very active on Facebook, meanwhile maintaining a Facebook Page with more than 450.000 fans. In December 2009 the question was, how can we say thank you to our fantastic fans out there constantly posting pictures, feedback and showing their appreciation for the brand.
Therefore BMW diceded to show some of the best User generated Content on their Facebook site and put the content of the fans to the center of attention

A XMAS-Tab was the entry point to the Application

When clicking the image users found a collage of the best handpicked images out of +6.000 fan images


Users could pick one picture which they likes best and share it with their friends with some seasons greetings.
Furthermore some 1,000 Fans out of the +450,000 Fans worldwide where randomly picked and got a little thank you from BMW, a M Cap - and it seems users liked it a lot:

Therefore BMW diceded to show some of the best User generated Content on their Facebook site and put the content of the fans to the center of attention

A XMAS-Tab was the entry point to the Application

When clicking the image users found a collage of the best handpicked images out of +6.000 fan images


Users could pick one picture which they likes best and share it with their friends with some seasons greetings.
Furthermore some 1,000 Fans out of the +450,000 Fans worldwide where randomly picked and got a little thank you from BMW, a M Cap - and it seems users liked it a lot:

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Montag, 21. Dezember 2009
Das wurde ich heute per eMail von einem Fachmedium in Deutschland gefragt - Experten sollten dazu Ihre Einschätzung in 500 Zeichen abgeben. Dem bin ich gerne nachgekommen:
Man könnte meinen Social Media löst alle kommunikativen Herausforderungen auf einen Schlag und das auch noch gratis. Tatsächlich ist es so, dass der rasante Erfolg von Plattformen wie Facebook, YouTube, Twitter & Co. die Rahmenbedingungen für Marketing nachhaltig und radikal verändert und solide Investitionen erfordert. Unternehmen tun gut daran diese Entwicklungen ernst zu nehmen und sich damit fundiert und strategisch auseinanderzusetzen. Social Media ist kein Quartsch – Quatsch ist das was oftmals mit sozialen Medien aus einem fehlenden Verständnis heraus gemacht wird.
Man könnte meinen Social Media löst alle kommunikativen Herausforderungen auf einen Schlag und das auch noch gratis. Tatsächlich ist es so, dass der rasante Erfolg von Plattformen wie Facebook, YouTube, Twitter & Co. die Rahmenbedingungen für Marketing nachhaltig und radikal verändert und solide Investitionen erfordert. Unternehmen tun gut daran diese Entwicklungen ernst zu nehmen und sich damit fundiert und strategisch auseinanderzusetzen. Social Media ist kein Quartsch – Quatsch ist das was oftmals mit sozialen Medien aus einem fehlenden Verständnis heraus gemacht wird.
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Am 9. und 10. Dezember fand in Paris zum sechsten Mal die „LeWeb“, Europas wichtigste Konferenz rund um Innovationen im Internet statt. Über 2.300 TeilnehmerInnen aus über 46 Ländern fanden diesmal den Weg nach Paris. Das Thema des heurigen Jahres war Real Time Web und einer der Protagonisten dieses Themas eröffnete die Konferenz.
Jack Dorsey, einer der Mitgründer von Twitter als die Repräsentation des Real Time Web, stellte dabei schon sein nächstes Startup vor – es heißt Square und ist eine Innovation im Bereich von Zahlungslösungen. Mit Square kann in Zukunft jeder Mensch Kreditkartenzahlungen empfangen. Dazu braucht es ein daumengroßes Device („Swiper“), dass über den Audio-In Eingang eines iPhones, Mac oder iPod Touch funktioniert.

(Quelle: https://squareup.com/)
Kunde und Empfänger bekommen eine Rechnung via SMS und eMail. Der Swiper wird gratis verschenkt um rasch eine maximale Penetration zu erreichen. Schon vor offiziellem Launch der Firma, geplant Anfang 2010, wird das Unternehmen mit USD 40 Millionen bewertet.
Beeindruckend war der Vortrag von Ethan Beard zum Facebook Developer Network mit vielen Zahlen rund um den Erfolg der Plattform. Facebook Connect hat sich innerhalb kurzer Zeit zu der dominanten Schnittstelle für Partizipation entwickelt. So setzt die Huffington Post Facebook Connect ein, damit User Artikel via Facebook Account kommentieren können. Das erspart heterogene User Accounts und ermöglicht dem Medium den viralen Zugang ins Facebook Netzwerk.
Innerhalb eines Jahres stieg der Traffic der über Facebook zur Huffington Post kam um 500%, gleichzeitig stieg die Anzahl der Kommentare um 50% und der Traffic insgesamt legte auch um 50% zu. Der französische TV Sender TF1 hat ähnliches gemacht und das WM Qualifikationsspiel Frankreich vs. Irland im Internet live gestreamt und dazu einen real-time Chat über Facebook Connect ermöglicht – Das Ergebnis waren 2,6 Millionen Zuseher am Stream und 20.000 Kommentare binnen 90 Minuten.
Ein Highlight der Konferenz war Tony Hsieh von Zappos, er erläuterte in seiner Keynote (Vortrag + Slides) die Idee von „Customer Service is the new Marketing“. Zappos wurde aufgrund seines Erfolges von Amazon um knapp USD 1,2 Mrd. gekauft. Das Geheimnis dieses Erfolges ist laut Hsieh „Corporate Culture“ die in diesem Fall nicht nur ein „Mission Statement“ sondern gelebter Alltag ist. So muß beispielsweise jeder Mitarbeiter egal ob Rezeptionist oder Management für fünf Wochen im Customer Care Center arbeiten. Es gibt ein eigenes Zappos Corporate Culture Buch, das man kostenfrei anfordern kann. Ich habe noch während des Vortrags in Paris ein eMail an Zappos geschrieben, nach 4 Stunden ein individuelles Antwort eMail erhalten und nach 5 Tagen ein Exemplar aus Las Vegas frei Haus geschickt bekommen. Hier scheint Kundenservice mehr als ein Versprechen zu sein.
Alfred Lin COO von Zappos wurde im eCommerce Panel befragt ob er, wie andere eCommerce Websites auch, in Bezug auf Traffic von Google abhängig sei – er verneinte, denn beeindruckende 75% des Traffics auf Zappos.com sind Wieder-Käufer.
Der Stargast des heurigen Jahres war Königin Rania von Jordanien die von Ihren Erfahrungen im Umgang mit sozialen Medien erzählte - „It can be hard to connect with people when you are a Queen". Durch Ihren YouTube Channel, Ihren Twitter Account (+ 1.100.000 Follower) und andere Instrumente steht Sie in einem sehr engen Kontakt mit Ihrer Community und nützt diese Nähe für Ihre Charity Projekte wie etwa http://www.join1goal.org/ mit dem Ziel den 75 Millionen ärmsten Kindern der Welt Bildung ermöglichen. Sie schloß Ihre Rede mit den Worten "The real time web is a real human experience that can bring real world change".
Den Abschluß bildete Gary Vaynerchuck, russischer Emigrant der in den USA einen Online Weinhandel binnen weniger Jahre nur durch Social Media Marketing zu einer Umsatzgröße von 70 Millionen USD pro Jahr entwickelte. Seine Videoepisoden unter http://tv.winelibrary.com/ sind Kult, auf Twitter folgen ihm über 800.000 User und er ist der geborene Entertainer. Er versteht es Dinge unterhaltsam auf den Punkt zu bringen wie etwa: "The consumer internet is 15 years old - it didn't even had sex yet and its already dominating!" Warum so viele Unternehmen sich noch davor scheuen die neuen Möglichkeiten aktiv auszuprobieren und einzusetzen ist aus seiner Beobachtung nicht ein budgetäres sondern vor allem ein kulturelles Problem.
Die diesjährige LeWeb zeigte viele Innovationen, tolle Case Studies und vor allem viel Offenheit. Interessierten sind vor allem die Videos von den Vorträgen wärmstens ans Herz gelegt - bis es im kommenden Jahr im Dezember wieder heißt „LeWeb 2010“ in Ihrer dann siebenten Auflage.
Dieser Artikel erscheint ohne embedded Videos und Verlinkungen auch in der gedruckten Variante des Horizont in seiner nächsten Ausgabe als Gastkommentar.
Jack Dorsey, einer der Mitgründer von Twitter als die Repräsentation des Real Time Web, stellte dabei schon sein nächstes Startup vor – es heißt Square und ist eine Innovation im Bereich von Zahlungslösungen. Mit Square kann in Zukunft jeder Mensch Kreditkartenzahlungen empfangen. Dazu braucht es ein daumengroßes Device („Swiper“), dass über den Audio-In Eingang eines iPhones, Mac oder iPod Touch funktioniert.

(Quelle: https://squareup.com/)
Kunde und Empfänger bekommen eine Rechnung via SMS und eMail. Der Swiper wird gratis verschenkt um rasch eine maximale Penetration zu erreichen. Schon vor offiziellem Launch der Firma, geplant Anfang 2010, wird das Unternehmen mit USD 40 Millionen bewertet.
Beeindruckend war der Vortrag von Ethan Beard zum Facebook Developer Network mit vielen Zahlen rund um den Erfolg der Plattform. Facebook Connect hat sich innerhalb kurzer Zeit zu der dominanten Schnittstelle für Partizipation entwickelt. So setzt die Huffington Post Facebook Connect ein, damit User Artikel via Facebook Account kommentieren können. Das erspart heterogene User Accounts und ermöglicht dem Medium den viralen Zugang ins Facebook Netzwerk.
Innerhalb eines Jahres stieg der Traffic der über Facebook zur Huffington Post kam um 500%, gleichzeitig stieg die Anzahl der Kommentare um 50% und der Traffic insgesamt legte auch um 50% zu. Der französische TV Sender TF1 hat ähnliches gemacht und das WM Qualifikationsspiel Frankreich vs. Irland im Internet live gestreamt und dazu einen real-time Chat über Facebook Connect ermöglicht – Das Ergebnis waren 2,6 Millionen Zuseher am Stream und 20.000 Kommentare binnen 90 Minuten.
Ein Highlight der Konferenz war Tony Hsieh von Zappos, er erläuterte in seiner Keynote (Vortrag + Slides) die Idee von „Customer Service is the new Marketing“. Zappos wurde aufgrund seines Erfolges von Amazon um knapp USD 1,2 Mrd. gekauft. Das Geheimnis dieses Erfolges ist laut Hsieh „Corporate Culture“ die in diesem Fall nicht nur ein „Mission Statement“ sondern gelebter Alltag ist. So muß beispielsweise jeder Mitarbeiter egal ob Rezeptionist oder Management für fünf Wochen im Customer Care Center arbeiten. Es gibt ein eigenes Zappos Corporate Culture Buch, das man kostenfrei anfordern kann. Ich habe noch während des Vortrags in Paris ein eMail an Zappos geschrieben, nach 4 Stunden ein individuelles Antwort eMail erhalten und nach 5 Tagen ein Exemplar aus Las Vegas frei Haus geschickt bekommen. Hier scheint Kundenservice mehr als ein Versprechen zu sein.
Delivering Happiness Le Web - 12-10-09
View more presentations from zappos.
Alfred Lin COO von Zappos wurde im eCommerce Panel befragt ob er, wie andere eCommerce Websites auch, in Bezug auf Traffic von Google abhängig sei – er verneinte, denn beeindruckende 75% des Traffics auf Zappos.com sind Wieder-Käufer.
Der Stargast des heurigen Jahres war Königin Rania von Jordanien die von Ihren Erfahrungen im Umgang mit sozialen Medien erzählte - „It can be hard to connect with people when you are a Queen". Durch Ihren YouTube Channel, Ihren Twitter Account (+ 1.100.000 Follower) und andere Instrumente steht Sie in einem sehr engen Kontakt mit Ihrer Community und nützt diese Nähe für Ihre Charity Projekte wie etwa http://www.join1goal.org/ mit dem Ziel den 75 Millionen ärmsten Kindern der Welt Bildung ermöglichen. Sie schloß Ihre Rede mit den Worten "The real time web is a real human experience that can bring real world change".
Den Abschluß bildete Gary Vaynerchuck, russischer Emigrant der in den USA einen Online Weinhandel binnen weniger Jahre nur durch Social Media Marketing zu einer Umsatzgröße von 70 Millionen USD pro Jahr entwickelte. Seine Videoepisoden unter http://tv.winelibrary.com/ sind Kult, auf Twitter folgen ihm über 800.000 User und er ist der geborene Entertainer. Er versteht es Dinge unterhaltsam auf den Punkt zu bringen wie etwa: "The consumer internet is 15 years old - it didn't even had sex yet and its already dominating!" Warum so viele Unternehmen sich noch davor scheuen die neuen Möglichkeiten aktiv auszuprobieren und einzusetzen ist aus seiner Beobachtung nicht ein budgetäres sondern vor allem ein kulturelles Problem.
Die diesjährige LeWeb zeigte viele Innovationen, tolle Case Studies und vor allem viel Offenheit. Interessierten sind vor allem die Videos von den Vorträgen wärmstens ans Herz gelegt - bis es im kommenden Jahr im Dezember wieder heißt „LeWeb 2010“ in Ihrer dann siebenten Auflage.
Dieser Artikel erscheint ohne embedded Videos und Verlinkungen auch in der gedruckten Variante des Horizont in seiner nächsten Ausgabe als Gastkommentar.
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Ich wurde vor einiger Zeit von meinem Kollegen David Nelles gefragt ob ich mir nicht ein paar Gedanken zu einer Prognose über die Entwicklung von Social Media in 2010 machen möchte. Dieser Aufforderung bin ich gerne nachgekommen. David hat auch noch ein paar andere Leute gefragt und einen sehr lesenswerten Überblick zum Social Media Forecast 2010 zusammengestellt.
Hier noch einmal meine Prognosen zur Entwicklung von Social Media im kommenden Jahr 2010:
Welche wichtigen Trends und Entwicklungen werden den Markt für soziale Medien in 2010 prägen? Hier sind meine Überlegungen dazu:
Strategie
Im Jahr 2010 werden Projekte im Kontext sozialer Medien strategisch fundiert beginnen. Bislang wurde von Unternehmen oftmals aktionistisch vorgegangen im Sinne von „wir brauchen da ein Blog“. Mittlerweile ist im Markt angekommen, dass soziale Medien so wie vieles andere auch, Instrumente im Rahmen einer Kommunikationsstrategie sind. Verantwortliche in Unternehmen werden daher gefordert sein Ihre Projekte im Umfeld sozialer Medien strategisch zu fundieren und nachhaltig im Kommunikationsmix zu verankern.
Marketing vs Public Relations
Social Media ist weder eindeutig dem Marketing noch eindeutig der Corporate Communications bzw. der Public Relations zuzuordnen, sondern betrifft als Querschnittsmaterie mehrere Abteilungen in einer Organisation. Unternehmen müssen die Frage der Zuständigkeit und der internen Abstimmung klären. Die alternative sind interne Grabenkämpfe, Politik und hohe Reibungsverluste. Daher muß auch die Unternehmensleitungsebene bei der Schaffung von Rahmenbedingungen für Social Media stark eingebunden werden.
Kultur
Die Anwendung sozialer Medien von Menschen in allen Bevölkerungsschichten wird die Frage nach den Auswirkungen auf unser alltägliches Arbeitsleben massiv verschärfen. „YouTube wird intern gesperrt“, „Ein Mitarbeiter wurde wegen einer Facebook Message gefeuert“ – Themen wie diese werden die Spreu vom Weizen trennen und zeigen welche Unternehmen nicht nur technologische Innovation sehen, sondern auch kulturellen Wandel adressieren und bewältigen können.
Where the money goes
Das Geld der Werbekunden geht dorthin wo die Prosumer sind. Der Advertising Shift wird sich beschleunigen und wenn Medienunternehmen keine Alternativstrategie zum „Google Bashing“ entwickeln sieht es düster aus. Bisher noch nicht aktiv bewirtschaftet wird der Ozean der 99% KMU’s im mitteleuropäischen Raum und dort braucht es DIY Bewirtschaftungsmodelle im Kontext von Performance Marketing – oder Google AdWords bekommt den ganzen Kuchen. Parallel wird Facebook seine Anstrengungen der Monetarisierung der akkumulierten Aufmerksamkeit im Rahmen des 2010 bevorstehenden Börseganges massiv verstärken.
Währungen
Wer einen Return on Investment berechnen will, der braucht Kennzahlen und Währungen. Die alten Währungen (PI’s) gelten nicht mehr und auf neue hat man sich noch nicht geeinigt. Jene Unternehmen die in 2010 sechs- bis siebenstellige Beträge in soziale Medien investieren, werden sich um individuelle interne Währungen, bzw. Wechselkurse bemühen. Kein Marketingentscheider kann es sich erlauben ein neues Terrain ohne Kompaß zu betreten.
Hier noch einmal meine Prognosen zur Entwicklung von Social Media im kommenden Jahr 2010:
Welche wichtigen Trends und Entwicklungen werden den Markt für soziale Medien in 2010 prägen? Hier sind meine Überlegungen dazu:
Strategie
Im Jahr 2010 werden Projekte im Kontext sozialer Medien strategisch fundiert beginnen. Bislang wurde von Unternehmen oftmals aktionistisch vorgegangen im Sinne von „wir brauchen da ein Blog“. Mittlerweile ist im Markt angekommen, dass soziale Medien so wie vieles andere auch, Instrumente im Rahmen einer Kommunikationsstrategie sind. Verantwortliche in Unternehmen werden daher gefordert sein Ihre Projekte im Umfeld sozialer Medien strategisch zu fundieren und nachhaltig im Kommunikationsmix zu verankern.
Marketing vs Public Relations
Social Media ist weder eindeutig dem Marketing noch eindeutig der Corporate Communications bzw. der Public Relations zuzuordnen, sondern betrifft als Querschnittsmaterie mehrere Abteilungen in einer Organisation. Unternehmen müssen die Frage der Zuständigkeit und der internen Abstimmung klären. Die alternative sind interne Grabenkämpfe, Politik und hohe Reibungsverluste. Daher muß auch die Unternehmensleitungsebene bei der Schaffung von Rahmenbedingungen für Social Media stark eingebunden werden.
Kultur
Die Anwendung sozialer Medien von Menschen in allen Bevölkerungsschichten wird die Frage nach den Auswirkungen auf unser alltägliches Arbeitsleben massiv verschärfen. „YouTube wird intern gesperrt“, „Ein Mitarbeiter wurde wegen einer Facebook Message gefeuert“ – Themen wie diese werden die Spreu vom Weizen trennen und zeigen welche Unternehmen nicht nur technologische Innovation sehen, sondern auch kulturellen Wandel adressieren und bewältigen können.
Where the money goes
Das Geld der Werbekunden geht dorthin wo die Prosumer sind. Der Advertising Shift wird sich beschleunigen und wenn Medienunternehmen keine Alternativstrategie zum „Google Bashing“ entwickeln sieht es düster aus. Bisher noch nicht aktiv bewirtschaftet wird der Ozean der 99% KMU’s im mitteleuropäischen Raum und dort braucht es DIY Bewirtschaftungsmodelle im Kontext von Performance Marketing – oder Google AdWords bekommt den ganzen Kuchen. Parallel wird Facebook seine Anstrengungen der Monetarisierung der akkumulierten Aufmerksamkeit im Rahmen des 2010 bevorstehenden Börseganges massiv verstärken.
Währungen
Wer einen Return on Investment berechnen will, der braucht Kennzahlen und Währungen. Die alten Währungen (PI’s) gelten nicht mehr und auf neue hat man sich noch nicht geeinigt. Jene Unternehmen die in 2010 sechs- bis siebenstellige Beträge in soziale Medien investieren, werden sich um individuelle interne Währungen, bzw. Wechselkurse bemühen. Kein Marketingentscheider kann es sich erlauben ein neues Terrain ohne Kompaß zu betreten.
