business
Samstag, 30. Januar 2010
Diese Woche hatte ich eine (Erst-)Präsentation für einen Kunden. Mir gegenüber saß jemand der sehr erfahren war und in seinem Leben als Corporate Communications Verantwortlicher schon viel gesehen hat.
Der Termin war gut und konstruktiv und wurde sehr wertvoll abgeschlossen, denn: "Ich schreibe an einem Buch und da werde ich drüber schreiben wie wenig Kommunikationsdienstleister von Ihrem eigenen Geschäft verstehen ..." begann er zu sprechen.
Und so erzählte er aus seinen Erfahrungen und aus seiner Praxis wie zum Teil dilletantisch, verzweifelt und naiv so manche Agentur versucht Kunden zu gewinnen. Hier die besten Erlebnisse:
zum Essen einladen
Sind wir nicht alle in einer Position wo wir uns unser Essen selbst bezahlen können? Haben wir nicht ohnehin zu wenig Zeit um all unsere Aufgaben zu erledigen? Also einfach "Essen gehen", das geht ja gar nicht ...
Serien eMail
"Sehr geehrte Damen und Herren, Wir sind, wir machen, sie müssen ..." - ich muß gar nichts und sowas raubt einfach nur Zeit!
mit Termin überrumpeln
"Also ich hätte kommende Woche am DI um 10:00 und am DO um 12:00 Zeit für ein Gespräch, was würde Ihnen besser passen?" - Netter Versuch aus dem Buch meine 202 besten Tipps für Verkäufer.
Gleich mal lügen
"Also Ihre Kollegin hat da einen Termin für Sie vereinbart und gemeint Sie haben hier dringenden Bedarf." Wird oft angewendet in großen Organisationen wo man vermutet, dass die Linke nicht weiß was die Rechte tut.
Am Schluß verriet er dann noch was aus seiner Perspektive sinnvoll wäre und Ihn schon oft dazu gebracht hat sich einen Dienstleister mal anzusehen:
Echten Mehrwert liefern
"Wir haben uns Ihre Aktivitäten näher angesehen und folgendes dabei erkannt." Wenn sich jemand Zeit nimmt um mir fundiert aufzuzeigen wo ich was besser machen könnte - da nehm ich mir Zeit für.
Ein persönlicher Brief
Keine Mail, kein schneller Anruf - ein fundierter Brief, gut geschrieben und persönlich unterzeichnet. Das differenziert, das schafft Aufmerksamkeit.
Ich saß in dem Termin, ich habe mich in so manchem jämmerlichen Versuch meiner Vergangenheit wiedererkannt - ich hab geistig mitnotiert und ich hab gelernt. Nicht oft hört man so offene Ansagen und so ehrlichen Input von Menschen in solchen Positionen. Danke!
Der Termin war gut und konstruktiv und wurde sehr wertvoll abgeschlossen, denn: "Ich schreibe an einem Buch und da werde ich drüber schreiben wie wenig Kommunikationsdienstleister von Ihrem eigenen Geschäft verstehen ..." begann er zu sprechen.
Und so erzählte er aus seinen Erfahrungen und aus seiner Praxis wie zum Teil dilletantisch, verzweifelt und naiv so manche Agentur versucht Kunden zu gewinnen. Hier die besten Erlebnisse:
zum Essen einladen
Sind wir nicht alle in einer Position wo wir uns unser Essen selbst bezahlen können? Haben wir nicht ohnehin zu wenig Zeit um all unsere Aufgaben zu erledigen? Also einfach "Essen gehen", das geht ja gar nicht ...
Serien eMail
"Sehr geehrte Damen und Herren, Wir sind, wir machen, sie müssen ..." - ich muß gar nichts und sowas raubt einfach nur Zeit!
mit Termin überrumpeln
"Also ich hätte kommende Woche am DI um 10:00 und am DO um 12:00 Zeit für ein Gespräch, was würde Ihnen besser passen?" - Netter Versuch aus dem Buch meine 202 besten Tipps für Verkäufer.
Gleich mal lügen
"Also Ihre Kollegin hat da einen Termin für Sie vereinbart und gemeint Sie haben hier dringenden Bedarf." Wird oft angewendet in großen Organisationen wo man vermutet, dass die Linke nicht weiß was die Rechte tut.
Am Schluß verriet er dann noch was aus seiner Perspektive sinnvoll wäre und Ihn schon oft dazu gebracht hat sich einen Dienstleister mal anzusehen:
Echten Mehrwert liefern
"Wir haben uns Ihre Aktivitäten näher angesehen und folgendes dabei erkannt." Wenn sich jemand Zeit nimmt um mir fundiert aufzuzeigen wo ich was besser machen könnte - da nehm ich mir Zeit für.
Ein persönlicher Brief
Keine Mail, kein schneller Anruf - ein fundierter Brief, gut geschrieben und persönlich unterzeichnet. Das differenziert, das schafft Aufmerksamkeit.
Ich saß in dem Termin, ich habe mich in so manchem jämmerlichen Versuch meiner Vergangenheit wiedererkannt - ich hab geistig mitnotiert und ich hab gelernt. Nicht oft hört man so offene Ansagen und so ehrlichen Input von Menschen in solchen Positionen. Danke!
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Freitag, 22. Januar 2010
The german automotive company BMW is very active on Facebook, meanwhile maintaining a Facebook Page with more than 450.000 fans. In December 2009 the question was, how can we say thank you to our fantastic fans out there constantly posting pictures, feedback and showing their appreciation for the brand.
Therefore BMW diceded to show some of the best User generated Content on their Facebook site and put the content of the fans to the center of attention

A XMAS-Tab was the entry point to the Application

When clicking the image users found a collage of the best handpicked images out of +6.000 fan images


Users could pick one picture which they likes best and share it with their friends with some seasons greetings.
Furthermore some 1,000 Fans out of the +450,000 Fans worldwide where randomly picked and got a little thank you from BMW, a M Cap - and it seems users liked it a lot:

Therefore BMW diceded to show some of the best User generated Content on their Facebook site and put the content of the fans to the center of attention

A XMAS-Tab was the entry point to the Application

When clicking the image users found a collage of the best handpicked images out of +6.000 fan images


Users could pick one picture which they likes best and share it with their friends with some seasons greetings.
Furthermore some 1,000 Fans out of the +450,000 Fans worldwide where randomly picked and got a little thank you from BMW, a M Cap - and it seems users liked it a lot:

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Montag, 21. Dezember 2009
Das wurde ich heute per eMail von einem Fachmedium in Deutschland gefragt - Experten sollten dazu Ihre Einschätzung in 500 Zeichen abgeben. Dem bin ich gerne nachgekommen:
Man könnte meinen Social Media löst alle kommunikativen Herausforderungen auf einen Schlag und das auch noch gratis. Tatsächlich ist es so, dass der rasante Erfolg von Plattformen wie Facebook, YouTube, Twitter & Co. die Rahmenbedingungen für Marketing nachhaltig und radikal verändert und solide Investitionen erfordert. Unternehmen tun gut daran diese Entwicklungen ernst zu nehmen und sich damit fundiert und strategisch auseinanderzusetzen. Social Media ist kein Quartsch – Quatsch ist das was oftmals mit sozialen Medien aus einem fehlenden Verständnis heraus gemacht wird.
Man könnte meinen Social Media löst alle kommunikativen Herausforderungen auf einen Schlag und das auch noch gratis. Tatsächlich ist es so, dass der rasante Erfolg von Plattformen wie Facebook, YouTube, Twitter & Co. die Rahmenbedingungen für Marketing nachhaltig und radikal verändert und solide Investitionen erfordert. Unternehmen tun gut daran diese Entwicklungen ernst zu nehmen und sich damit fundiert und strategisch auseinanderzusetzen. Social Media ist kein Quartsch – Quatsch ist das was oftmals mit sozialen Medien aus einem fehlenden Verständnis heraus gemacht wird.
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Am 9. und 10. Dezember fand in Paris zum sechsten Mal die „LeWeb“, Europas wichtigste Konferenz rund um Innovationen im Internet statt. Über 2.300 TeilnehmerInnen aus über 46 Ländern fanden diesmal den Weg nach Paris. Das Thema des heurigen Jahres war Real Time Web und einer der Protagonisten dieses Themas eröffnete die Konferenz.
Jack Dorsey, einer der Mitgründer von Twitter als die Repräsentation des Real Time Web, stellte dabei schon sein nächstes Startup vor – es heißt Square und ist eine Innovation im Bereich von Zahlungslösungen. Mit Square kann in Zukunft jeder Mensch Kreditkartenzahlungen empfangen. Dazu braucht es ein daumengroßes Device („Swiper“), dass über den Audio-In Eingang eines iPhones, Mac oder iPod Touch funktioniert.

(Quelle: https://squareup.com/)
Kunde und Empfänger bekommen eine Rechnung via SMS und eMail. Der Swiper wird gratis verschenkt um rasch eine maximale Penetration zu erreichen. Schon vor offiziellem Launch der Firma, geplant Anfang 2010, wird das Unternehmen mit USD 40 Millionen bewertet.
Beeindruckend war der Vortrag von Ethan Beard zum Facebook Developer Network mit vielen Zahlen rund um den Erfolg der Plattform. Facebook Connect hat sich innerhalb kurzer Zeit zu der dominanten Schnittstelle für Partizipation entwickelt. So setzt die Huffington Post Facebook Connect ein, damit User Artikel via Facebook Account kommentieren können. Das erspart heterogene User Accounts und ermöglicht dem Medium den viralen Zugang ins Facebook Netzwerk.
Innerhalb eines Jahres stieg der Traffic der über Facebook zur Huffington Post kam um 500%, gleichzeitig stieg die Anzahl der Kommentare um 50% und der Traffic insgesamt legte auch um 50% zu. Der französische TV Sender TF1 hat ähnliches gemacht und das WM Qualifikationsspiel Frankreich vs. Irland im Internet live gestreamt und dazu einen real-time Chat über Facebook Connect ermöglicht – Das Ergebnis waren 2,6 Millionen Zuseher am Stream und 20.000 Kommentare binnen 90 Minuten.
Ein Highlight der Konferenz war Tony Hsieh von Zappos, er erläuterte in seiner Keynote (Vortrag + Slides) die Idee von „Customer Service is the new Marketing“. Zappos wurde aufgrund seines Erfolges von Amazon um knapp USD 1,2 Mrd. gekauft. Das Geheimnis dieses Erfolges ist laut Hsieh „Corporate Culture“ die in diesem Fall nicht nur ein „Mission Statement“ sondern gelebter Alltag ist. So muß beispielsweise jeder Mitarbeiter egal ob Rezeptionist oder Management für fünf Wochen im Customer Care Center arbeiten. Es gibt ein eigenes Zappos Corporate Culture Buch, das man kostenfrei anfordern kann. Ich habe noch während des Vortrags in Paris ein eMail an Zappos geschrieben, nach 4 Stunden ein individuelles Antwort eMail erhalten und nach 5 Tagen ein Exemplar aus Las Vegas frei Haus geschickt bekommen. Hier scheint Kundenservice mehr als ein Versprechen zu sein.
Alfred Lin COO von Zappos wurde im eCommerce Panel befragt ob er, wie andere eCommerce Websites auch, in Bezug auf Traffic von Google abhängig sei – er verneinte, denn beeindruckende 75% des Traffics auf Zappos.com sind Wieder-Käufer.
Der Stargast des heurigen Jahres war Königin Rania von Jordanien die von Ihren Erfahrungen im Umgang mit sozialen Medien erzählte - „It can be hard to connect with people when you are a Queen". Durch Ihren YouTube Channel, Ihren Twitter Account (+ 1.100.000 Follower) und andere Instrumente steht Sie in einem sehr engen Kontakt mit Ihrer Community und nützt diese Nähe für Ihre Charity Projekte wie etwa http://www.join1goal.org/ mit dem Ziel den 75 Millionen ärmsten Kindern der Welt Bildung ermöglichen. Sie schloß Ihre Rede mit den Worten "The real time web is a real human experience that can bring real world change".
Den Abschluß bildete Gary Vaynerchuck, russischer Emigrant der in den USA einen Online Weinhandel binnen weniger Jahre nur durch Social Media Marketing zu einer Umsatzgröße von 70 Millionen USD pro Jahr entwickelte. Seine Videoepisoden unter http://tv.winelibrary.com/ sind Kult, auf Twitter folgen ihm über 800.000 User und er ist der geborene Entertainer. Er versteht es Dinge unterhaltsam auf den Punkt zu bringen wie etwa: "The consumer internet is 15 years old - it didn't even had sex yet and its already dominating!" Warum so viele Unternehmen sich noch davor scheuen die neuen Möglichkeiten aktiv auszuprobieren und einzusetzen ist aus seiner Beobachtung nicht ein budgetäres sondern vor allem ein kulturelles Problem.
Die diesjährige LeWeb zeigte viele Innovationen, tolle Case Studies und vor allem viel Offenheit. Interessierten sind vor allem die Videos von den Vorträgen wärmstens ans Herz gelegt - bis es im kommenden Jahr im Dezember wieder heißt „LeWeb 2010“ in Ihrer dann siebenten Auflage.
Dieser Artikel erscheint ohne embedded Videos und Verlinkungen auch in der gedruckten Variante des Horizont in seiner nächsten Ausgabe als Gastkommentar.
Jack Dorsey, einer der Mitgründer von Twitter als die Repräsentation des Real Time Web, stellte dabei schon sein nächstes Startup vor – es heißt Square und ist eine Innovation im Bereich von Zahlungslösungen. Mit Square kann in Zukunft jeder Mensch Kreditkartenzahlungen empfangen. Dazu braucht es ein daumengroßes Device („Swiper“), dass über den Audio-In Eingang eines iPhones, Mac oder iPod Touch funktioniert.

(Quelle: https://squareup.com/)
Kunde und Empfänger bekommen eine Rechnung via SMS und eMail. Der Swiper wird gratis verschenkt um rasch eine maximale Penetration zu erreichen. Schon vor offiziellem Launch der Firma, geplant Anfang 2010, wird das Unternehmen mit USD 40 Millionen bewertet.
Beeindruckend war der Vortrag von Ethan Beard zum Facebook Developer Network mit vielen Zahlen rund um den Erfolg der Plattform. Facebook Connect hat sich innerhalb kurzer Zeit zu der dominanten Schnittstelle für Partizipation entwickelt. So setzt die Huffington Post Facebook Connect ein, damit User Artikel via Facebook Account kommentieren können. Das erspart heterogene User Accounts und ermöglicht dem Medium den viralen Zugang ins Facebook Netzwerk.
Innerhalb eines Jahres stieg der Traffic der über Facebook zur Huffington Post kam um 500%, gleichzeitig stieg die Anzahl der Kommentare um 50% und der Traffic insgesamt legte auch um 50% zu. Der französische TV Sender TF1 hat ähnliches gemacht und das WM Qualifikationsspiel Frankreich vs. Irland im Internet live gestreamt und dazu einen real-time Chat über Facebook Connect ermöglicht – Das Ergebnis waren 2,6 Millionen Zuseher am Stream und 20.000 Kommentare binnen 90 Minuten.
Ein Highlight der Konferenz war Tony Hsieh von Zappos, er erläuterte in seiner Keynote (Vortrag + Slides) die Idee von „Customer Service is the new Marketing“. Zappos wurde aufgrund seines Erfolges von Amazon um knapp USD 1,2 Mrd. gekauft. Das Geheimnis dieses Erfolges ist laut Hsieh „Corporate Culture“ die in diesem Fall nicht nur ein „Mission Statement“ sondern gelebter Alltag ist. So muß beispielsweise jeder Mitarbeiter egal ob Rezeptionist oder Management für fünf Wochen im Customer Care Center arbeiten. Es gibt ein eigenes Zappos Corporate Culture Buch, das man kostenfrei anfordern kann. Ich habe noch während des Vortrags in Paris ein eMail an Zappos geschrieben, nach 4 Stunden ein individuelles Antwort eMail erhalten und nach 5 Tagen ein Exemplar aus Las Vegas frei Haus geschickt bekommen. Hier scheint Kundenservice mehr als ein Versprechen zu sein.
Delivering Happiness Le Web - 12-10-09
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Alfred Lin COO von Zappos wurde im eCommerce Panel befragt ob er, wie andere eCommerce Websites auch, in Bezug auf Traffic von Google abhängig sei – er verneinte, denn beeindruckende 75% des Traffics auf Zappos.com sind Wieder-Käufer.
Der Stargast des heurigen Jahres war Königin Rania von Jordanien die von Ihren Erfahrungen im Umgang mit sozialen Medien erzählte - „It can be hard to connect with people when you are a Queen". Durch Ihren YouTube Channel, Ihren Twitter Account (+ 1.100.000 Follower) und andere Instrumente steht Sie in einem sehr engen Kontakt mit Ihrer Community und nützt diese Nähe für Ihre Charity Projekte wie etwa http://www.join1goal.org/ mit dem Ziel den 75 Millionen ärmsten Kindern der Welt Bildung ermöglichen. Sie schloß Ihre Rede mit den Worten "The real time web is a real human experience that can bring real world change".
Den Abschluß bildete Gary Vaynerchuck, russischer Emigrant der in den USA einen Online Weinhandel binnen weniger Jahre nur durch Social Media Marketing zu einer Umsatzgröße von 70 Millionen USD pro Jahr entwickelte. Seine Videoepisoden unter http://tv.winelibrary.com/ sind Kult, auf Twitter folgen ihm über 800.000 User und er ist der geborene Entertainer. Er versteht es Dinge unterhaltsam auf den Punkt zu bringen wie etwa: "The consumer internet is 15 years old - it didn't even had sex yet and its already dominating!" Warum so viele Unternehmen sich noch davor scheuen die neuen Möglichkeiten aktiv auszuprobieren und einzusetzen ist aus seiner Beobachtung nicht ein budgetäres sondern vor allem ein kulturelles Problem.
Die diesjährige LeWeb zeigte viele Innovationen, tolle Case Studies und vor allem viel Offenheit. Interessierten sind vor allem die Videos von den Vorträgen wärmstens ans Herz gelegt - bis es im kommenden Jahr im Dezember wieder heißt „LeWeb 2010“ in Ihrer dann siebenten Auflage.
Dieser Artikel erscheint ohne embedded Videos und Verlinkungen auch in der gedruckten Variante des Horizont in seiner nächsten Ausgabe als Gastkommentar.
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Ich wurde vor einiger Zeit von meinem Kollegen David Nelles gefragt ob ich mir nicht ein paar Gedanken zu einer Prognose über die Entwicklung von Social Media in 2010 machen möchte. Dieser Aufforderung bin ich gerne nachgekommen. David hat auch noch ein paar andere Leute gefragt und einen sehr lesenswerten Überblick zum Social Media Forecast 2010 zusammengestellt.
Hier noch einmal meine Prognosen zur Entwicklung von Social Media im kommenden Jahr 2010:
Welche wichtigen Trends und Entwicklungen werden den Markt für soziale Medien in 2010 prägen? Hier sind meine Überlegungen dazu:
Strategie
Im Jahr 2010 werden Projekte im Kontext sozialer Medien strategisch fundiert beginnen. Bislang wurde von Unternehmen oftmals aktionistisch vorgegangen im Sinne von „wir brauchen da ein Blog“. Mittlerweile ist im Markt angekommen, dass soziale Medien so wie vieles andere auch, Instrumente im Rahmen einer Kommunikationsstrategie sind. Verantwortliche in Unternehmen werden daher gefordert sein Ihre Projekte im Umfeld sozialer Medien strategisch zu fundieren und nachhaltig im Kommunikationsmix zu verankern.
Marketing vs Public Relations
Social Media ist weder eindeutig dem Marketing noch eindeutig der Corporate Communications bzw. der Public Relations zuzuordnen, sondern betrifft als Querschnittsmaterie mehrere Abteilungen in einer Organisation. Unternehmen müssen die Frage der Zuständigkeit und der internen Abstimmung klären. Die alternative sind interne Grabenkämpfe, Politik und hohe Reibungsverluste. Daher muß auch die Unternehmensleitungsebene bei der Schaffung von Rahmenbedingungen für Social Media stark eingebunden werden.
Kultur
Die Anwendung sozialer Medien von Menschen in allen Bevölkerungsschichten wird die Frage nach den Auswirkungen auf unser alltägliches Arbeitsleben massiv verschärfen. „YouTube wird intern gesperrt“, „Ein Mitarbeiter wurde wegen einer Facebook Message gefeuert“ – Themen wie diese werden die Spreu vom Weizen trennen und zeigen welche Unternehmen nicht nur technologische Innovation sehen, sondern auch kulturellen Wandel adressieren und bewältigen können.
Where the money goes
Das Geld der Werbekunden geht dorthin wo die Prosumer sind. Der Advertising Shift wird sich beschleunigen und wenn Medienunternehmen keine Alternativstrategie zum „Google Bashing“ entwickeln sieht es düster aus. Bisher noch nicht aktiv bewirtschaftet wird der Ozean der 99% KMU’s im mitteleuropäischen Raum und dort braucht es DIY Bewirtschaftungsmodelle im Kontext von Performance Marketing – oder Google AdWords bekommt den ganzen Kuchen. Parallel wird Facebook seine Anstrengungen der Monetarisierung der akkumulierten Aufmerksamkeit im Rahmen des 2010 bevorstehenden Börseganges massiv verstärken.
Währungen
Wer einen Return on Investment berechnen will, der braucht Kennzahlen und Währungen. Die alten Währungen (PI’s) gelten nicht mehr und auf neue hat man sich noch nicht geeinigt. Jene Unternehmen die in 2010 sechs- bis siebenstellige Beträge in soziale Medien investieren, werden sich um individuelle interne Währungen, bzw. Wechselkurse bemühen. Kein Marketingentscheider kann es sich erlauben ein neues Terrain ohne Kompaß zu betreten.
Hier noch einmal meine Prognosen zur Entwicklung von Social Media im kommenden Jahr 2010:
Welche wichtigen Trends und Entwicklungen werden den Markt für soziale Medien in 2010 prägen? Hier sind meine Überlegungen dazu:
Strategie
Im Jahr 2010 werden Projekte im Kontext sozialer Medien strategisch fundiert beginnen. Bislang wurde von Unternehmen oftmals aktionistisch vorgegangen im Sinne von „wir brauchen da ein Blog“. Mittlerweile ist im Markt angekommen, dass soziale Medien so wie vieles andere auch, Instrumente im Rahmen einer Kommunikationsstrategie sind. Verantwortliche in Unternehmen werden daher gefordert sein Ihre Projekte im Umfeld sozialer Medien strategisch zu fundieren und nachhaltig im Kommunikationsmix zu verankern.
Marketing vs Public Relations
Social Media ist weder eindeutig dem Marketing noch eindeutig der Corporate Communications bzw. der Public Relations zuzuordnen, sondern betrifft als Querschnittsmaterie mehrere Abteilungen in einer Organisation. Unternehmen müssen die Frage der Zuständigkeit und der internen Abstimmung klären. Die alternative sind interne Grabenkämpfe, Politik und hohe Reibungsverluste. Daher muß auch die Unternehmensleitungsebene bei der Schaffung von Rahmenbedingungen für Social Media stark eingebunden werden.
Kultur
Die Anwendung sozialer Medien von Menschen in allen Bevölkerungsschichten wird die Frage nach den Auswirkungen auf unser alltägliches Arbeitsleben massiv verschärfen. „YouTube wird intern gesperrt“, „Ein Mitarbeiter wurde wegen einer Facebook Message gefeuert“ – Themen wie diese werden die Spreu vom Weizen trennen und zeigen welche Unternehmen nicht nur technologische Innovation sehen, sondern auch kulturellen Wandel adressieren und bewältigen können.
Where the money goes
Das Geld der Werbekunden geht dorthin wo die Prosumer sind. Der Advertising Shift wird sich beschleunigen und wenn Medienunternehmen keine Alternativstrategie zum „Google Bashing“ entwickeln sieht es düster aus. Bisher noch nicht aktiv bewirtschaftet wird der Ozean der 99% KMU’s im mitteleuropäischen Raum und dort braucht es DIY Bewirtschaftungsmodelle im Kontext von Performance Marketing – oder Google AdWords bekommt den ganzen Kuchen. Parallel wird Facebook seine Anstrengungen der Monetarisierung der akkumulierten Aufmerksamkeit im Rahmen des 2010 bevorstehenden Börseganges massiv verstärken.
Währungen
Wer einen Return on Investment berechnen will, der braucht Kennzahlen und Währungen. Die alten Währungen (PI’s) gelten nicht mehr und auf neue hat man sich noch nicht geeinigt. Jene Unternehmen die in 2010 sechs- bis siebenstellige Beträge in soziale Medien investieren, werden sich um individuelle interne Währungen, bzw. Wechselkurse bemühen. Kein Marketingentscheider kann es sich erlauben ein neues Terrain ohne Kompaß zu betreten.
Samstag, 5. Dezember 2009
Ist das die Zukunft - müssen CEO's und Ihre Familien in Sachen Social Media geschult werden um PR GAUs wie den von General Motors zu verhindern?
Was war passiert? Am 01. Dezember 2009 um 22:51 gab General Motors auf seiner Facebook Fan Page bekannt, dass man das Rücktrittsgesuch von Fritz Henderson annimmt und ab sofort einen neuen CEO sucht.

Sarah Henderson, angeblich die Tochter von Fritz Henderson, nahm das zum Anlass um Ihre Sicht der Dinge zum Rücktritt Ihres Vaters wiederzugeben

HE FUCKING GOT ASKED TO STEP DOWN ALL OF YOU FUCKING IDIOTS. IM FRITZ'S FUCKING DAUGHTER, AND HE DID NOT FUCKING RESIGN. WHITACRE IS A SELFISH PIECE OF SHIFT, WHO CARES ABOUT HIMSELF AND NOT THE FUCKING COMPANY. HAVE FUN WITH GM, I HOPE TO NEVER BUY FROM THIS GOD FORESAKEN COMPANY EVERY AGAIN. FUCK ALL OF YOU.
Die Huffington Post hält dabei fest, dass die Identität von Sarah Henderson nicht bestätigt werden kann und der Post von General Motors gelöscht wurde.
GM war schnell beim Löschen des Comments, aber nicht schnell genug - Das weltweit bekannte Automotive Blog Jalopnik brachte die Meldung und bekam darauf über 300 Kommentare bzw. knappe 140.000 Views mit Stand 05.12.2009. Weitere Medien wie Brandrepublic und TimesOnline waren schnell an der Geschichte dran und spekulieren darüber was man besser hätte machen können.
While her language may be questionable, Ms Henderson, one of two daughters, wins all credit for passion and family pride.
(c) Times Online
Man kann nun viel darüber spekulieren wie GM mit dieser Situation besser hätte umgehen sollen und können. Ich muß ehrlich sagen, ich habe keinen besten Vorschlag! Die Frage ist ob es in der Situation selbst eine beste Lösung gibt oder ob die beste Lösung in der Prävention liegt. So wie CEOs globaler Unternehmen mit hoher Wahrscheinlichkeit Ihre Familie dafür sensibilisieren wie mit der "Presse" umzugehen ist, sollte auch "publizieren in globalen sozialen Medien" ein Thema sein, das man bespricht um keine bösen Überraschungen zu erleben.
Was war passiert? Am 01. Dezember 2009 um 22:51 gab General Motors auf seiner Facebook Fan Page bekannt, dass man das Rücktrittsgesuch von Fritz Henderson annimmt und ab sofort einen neuen CEO sucht.

Sarah Henderson, angeblich die Tochter von Fritz Henderson, nahm das zum Anlass um Ihre Sicht der Dinge zum Rücktritt Ihres Vaters wiederzugeben

HE FUCKING GOT ASKED TO STEP DOWN ALL OF YOU FUCKING IDIOTS. IM FRITZ'S FUCKING DAUGHTER, AND HE DID NOT FUCKING RESIGN. WHITACRE IS A SELFISH PIECE OF SHIFT, WHO CARES ABOUT HIMSELF AND NOT THE FUCKING COMPANY. HAVE FUN WITH GM, I HOPE TO NEVER BUY FROM THIS GOD FORESAKEN COMPANY EVERY AGAIN. FUCK ALL OF YOU.
Die Huffington Post hält dabei fest, dass die Identität von Sarah Henderson nicht bestätigt werden kann und der Post von General Motors gelöscht wurde.
GM war schnell beim Löschen des Comments, aber nicht schnell genug - Das weltweit bekannte Automotive Blog Jalopnik brachte die Meldung und bekam darauf über 300 Kommentare bzw. knappe 140.000 Views mit Stand 05.12.2009. Weitere Medien wie Brandrepublic und TimesOnline waren schnell an der Geschichte dran und spekulieren darüber was man besser hätte machen können.
While her language may be questionable, Ms Henderson, one of two daughters, wins all credit for passion and family pride.
(c) Times Online
Man kann nun viel darüber spekulieren wie GM mit dieser Situation besser hätte umgehen sollen und können. Ich muß ehrlich sagen, ich habe keinen besten Vorschlag! Die Frage ist ob es in der Situation selbst eine beste Lösung gibt oder ob die beste Lösung in der Prävention liegt. So wie CEOs globaler Unternehmen mit hoher Wahrscheinlichkeit Ihre Familie dafür sensibilisieren wie mit der "Presse" umzugehen ist, sollte auch "publizieren in globalen sozialen Medien" ein Thema sein, das man bespricht um keine bösen Überraschungen zu erleben.
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Donnerstag, 19. November 2009
Danke - hab grad ein nettes Foto von mir auf der Design Tagung 09 in Kuchl geschickt bekommen.


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Das war der Titel meines Vortrags beim Corporate Culture Club am MO 16.11.2009 im palais Daun Kinsky in Wien. Hier sind die Vortragsunterlagen dazu:
Das schönste Feedback, das ich nach diesem Vortrag mehrfach bekommen habe war sinngemäß "sie haben das alles so verständlich und einfach erklärt - endlich ist mir klar warum das so wichtig ist ..."
Danke an Ralf Tometschek für die Gelegenheit dort zu sein - danke für die rege Teilnahme, die aktive Diskussion danach und das viele tolle Feedback!
Das schönste Feedback, das ich nach diesem Vortrag mehrfach bekommen habe war sinngemäß "sie haben das alles so verständlich und einfach erklärt - endlich ist mir klar warum das so wichtig ist ..."
Danke an Ralf Tometschek für die Gelegenheit dort zu sein - danke für die rege Teilnahme, die aktive Diskussion danach und das viele tolle Feedback!
Freitag, 13. November 2009

Am Donnerstag 12.11.2009 habe ich bei der DesignTagung 09 in Kuchl/Salzburg, veranstaltet von Netzwerk Design + Medien, einen Vortrag zu "Zielgruppenansprache durch YouTube, Facebook und Twitter" vor knapp 100 Teilnehmern gehalten.
Im Zuge der Veranstaltung hatte ich auch Gelegenheit Gudrun Valentin und Hemdenmacher.at kennen zu lernen. Nicht erst seit meinem Jogi Löw Hochzeitshemd (um nicht gerade günstige EUR 160,-) und der Entdeckung meines Änderungschneiders stehe ich auf Hemden die mir passen. Das ist im deutschen Sprachraum nicht so einfach nachdem Hemden, der durchschnittlichen Figur Rechnung tragend, keine sehr körperbetonte Passform haben.
Frau Valentin hat im schönen oberösterreichischen Schärding die Produktionsstätte einer bekannten Hemdenmarke übernommen und führt Sie mit Ihren 10 Näherinnen weiter. Sie arbeitet mit Stoffen aus Österreich, Italien und der Schweiz und Ihre Website ist nicht nur ein Informationsfolder, sondern Ihr Verkaufslokal.
Dort kann man sich über verschiedene Hemden Stoffe informieren, erfährt alles über die hohen Verabreitungsstandards, findet eine große Vielfalt hinsichtlich der Kragen und Manschetten vor, hat die Wahl unterschiedlicher Schnitte und ich lerne sogar wie ich mich richtig abmesse. Und das alles um EUR 93,- für ein Maßhemd - nicht übertrieben wie ich meine!
Außerdem gibt es ein Blog mit Themen rund um Herrenmode - aus meiner Sicht gute Content Ansätze mit viel Potential. Natürlich könnte man hier über technische Details und zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten schreiben. Aber darum geht es nicht. Ich bin begeistert und beeindruckt, dass man Projekte mit diesem Innovationsgrad mit "kleinen Kunden vom Land" (Achtung: Klischee!) machen kann.

Schärding scheint wie sein Wappen auch zeigt, eine "Textilgeschichte" zu haben. Ich finde es sehr schön, dass durch unternehmerische Energie, gepaart mit dem Mut zur Innovation und dem Ausprobieren neuer Vertriebswege eigentlich alte und traditionall in der Region verankerte Wirtschaftszweige wieder eine Zukunft haben. Ein Beispiel wie hemdenmacher.at zahlt voll auf die These small is the new big ein die auch Harvard Business Publishing postuliert:
We simply don't trust companies anymore. We trust people. And in big companies, it's hard to even find a person to trust as we scream "operator" into our telephones only to get transferred to another menu whose options have changed.That gives small companies a huge advantage.
Wer einmal vor der Frau Valentin gestanden ist und mit Ihr 5min gesprochen hat, der vertraut darauf, dass Kundenzufriedenheit und -Service Ihre obersten Maximen sind. Ist ja auch klar - jeder Kunde der einmal bestellt hat, hat seine Maße drinnen, der 2. Kauf ist eine ungleich geringere Hürde. Insofern ist die "Conversion" vom Erstkunden zum Wiederkunden entscheidend für die Profitabilität.

Gefallen hat mir auch Ihr Satz "was die Website betrifft habe ich mich voll in die Hände meiner Agentur begeben und habe versucht meine Arbeit von der ich was versteh´ gut zu machen". Eine Kunden/Lieferantenbeziehung getragen vom wechselseitigen Vertrauen - da kann man Herrn Dr. Alfred Fiedler von der verantwortlichen Agentur afp nur gratulieren.
Bei dem was ich gesehen habe, hat Hemdenmacher.at und seine Unternehmerin Frau Gudrun Valentin noch ein enormes Potential. Unter dem richtigen Einsatz diverser Social Media Kanäle wird sie die Herzen Ihrer Kunden im Sturm erobern und ich wünsche Ihr noch sehr viel Erfolg mit Ihrem Unternehmen.
und jetzt geh ich mal abmessen ...
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Es ist nicht das erste Mal, dass ich mich über eine Reklame von Socialnetworx.de im Turi2 Newsletter wundere.

Hier ist zu lesen:
-- Textanzeige --
Guardian die Nr. 1 durch Social Media – das Meistbesuchte Medienportal in UK setzt auf Social Media Elemente. www.socialnetworx.de unterstützt Sie mit digitalen Lösungen und Full Service bei der Maximierung Ihrer Reichweiten, der Erschließung neuer Zielgruppen und Umsatzquellen.
Mehr Infos zu den Leistungen: www.socialnetworx.de
Beim ersten Mal lesen habe ich gestockt - ??? Socialnetworx.de arbeitet für den Guardian? Kann nicht sein, ich hab von denen noch nie gehört. Ein kurzer Check auf der Website bestätigt - natürlich arbeitet Socialnetworx.de NICHT für den Guardian. Wer genau liest bemerkt das wahrscheinlich auch schneller als ich. Das screenen von digitalen Texten führte in meinem Fall dazu das Sie in "das Meistbesuchte Medienportal in UK setzt auf Social Media Elemente. www.socialnetworx.de unterstützt Sie mit digitalen Lösungen" intuitiv dem Guardian zuzuordnen.
Der erste Impuls hält einem genauen Lesen natürlich nicht Stand. Ich frage mich jedoch wie vielen Menschen es ähnlich geht? Ist das nicht ein klassisches overpromise - underdeliver? Und sollte das der erste Eindruck von möglichen Interessenten sein? Und das v.a. bei einer Zielgruppe von der ich persönlich annehme, dass es sich um besonders kritische Rezipienten handelt?
Ich wäre gespannt wie es anderen Rezipienten mit dieser Werbung geht bzw. ob dieser Effekt von Socialnetworx.de intendiert ist?
Hier ist zu lesen:
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Guardian die Nr. 1 durch Social Media – das Meistbesuchte Medienportal in UK setzt auf Social Media Elemente. www.socialnetworx.de unterstützt Sie mit digitalen Lösungen und Full Service bei der Maximierung Ihrer Reichweiten, der Erschließung neuer Zielgruppen und Umsatzquellen.
Mehr Infos zu den Leistungen: www.socialnetworx.de
Beim ersten Mal lesen habe ich gestockt - ??? Socialnetworx.de arbeitet für den Guardian? Kann nicht sein, ich hab von denen noch nie gehört. Ein kurzer Check auf der Website bestätigt - natürlich arbeitet Socialnetworx.de NICHT für den Guardian. Wer genau liest bemerkt das wahrscheinlich auch schneller als ich. Das screenen von digitalen Texten führte in meinem Fall dazu das Sie in "das Meistbesuchte Medienportal in UK setzt auf Social Media Elemente. www.socialnetworx.de unterstützt Sie mit digitalen Lösungen" intuitiv dem Guardian zuzuordnen.
Der erste Impuls hält einem genauen Lesen natürlich nicht Stand. Ich frage mich jedoch wie vielen Menschen es ähnlich geht? Ist das nicht ein klassisches overpromise - underdeliver? Und sollte das der erste Eindruck von möglichen Interessenten sein? Und das v.a. bei einer Zielgruppe von der ich persönlich annehme, dass es sich um besonders kritische Rezipienten handelt?
Ich wäre gespannt wie es anderen Rezipienten mit dieser Werbung geht bzw. ob dieser Effekt von Socialnetworx.de intendiert ist?
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