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Dienstag, 2. Juni 2009
Ich hab mir vor der Woche in Dietfurt am Weg dorthin gleich ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk gemacht und mir ein neues Spielzeug zugelegt. Ein CUBE LTD Race Bike:

cube-ltd-race-mountainbike

Es ist sooo schön! Am Sonntag konnte ich es in Empfang nehmen und trotz Sch...wetter bin ich am Pfingstmontag Morgen den Hermannskogel hinaufgeflogen und wieder runtergerast. Ein unglaubliches Gefühl - man will nicht mehr absteigen. Ich bin schwer motiviert und was mir nur noch fehlt ist ein vernünftiger Radcomputer inkl. Höhenmesser (Empfehlungen?).

Ich habe mich ja beim Radhändler im letzten Moment gegen das Cube Reaction (um ca EUR 450,- mehr) denn eigentlich ist auch das LTD Race "Perlen vor die Säue werfen" angesichts meiner Jahreskilometerleistung.

Mal sehen ob ich es heuer schaffe dem Radl einen würdigen Auslauf zu geben.

Dienstag, 28. April 2009


Danke, Danke, Danke! Und im Hintergrund HC Strache der pöbelnde Schuljunge.

"die beherrschung der arithmetik ist keine frage der überheblichkeit" (c) Alexander van der Bellen.

VIE - HAM
HAM - VIE
VIE - MUC
MUC - HAM
HAM - VIE

Alles im Zeitraum vom 1. Mai bis inkl. 6. Mai. Die eine Hälfte davon privat bedingt, die andere beruflich. Leider wars nicht anders einzuteilen - das viele fliegen nervt manchmal gewaltig ...

Donnerstag, 9. April 2009
Seit mehr als 4 Jahren erfolgreich an Bord, seit kurzem Mitglied der Geschäftsleitung und in diesem Outfit verdammt cool! May I present to you: Bodinator!

Bodi-als-man-in-black

Samstag, 7. März 2009
Neun Wochen Urlaub im Sommer, zwei Wochen Urlaub im Winter, eine Woche Urlaub zu Ostern, eine Woche Urlaub in den Energieferien, dazu die schulautonomen Tage, keine Bewertung und regelmässige Leistungsüberprüfung durch die Kunden (= Schüler) sondern alle zwei Jahre Lohnsteigerungen dafür nur 20 Stunden Anwesenheit am Arbeitsplatz.

Klingt nach Alice im Wunderland? Ist aber der Alltag von Lehrern in Österreich.

Im Rahmen meiner Schulausbildung war die Zahl engagierter und toller Lehrer dünn gesät - nicht die vielen schlechten Lehrer, sondern die wenigen guten blieben in Erinnerung. Und was waren die zentralen Motive von ehemaligen Kollegen und Bekannten die LehrerInnenLaufbahn einzuschlagen? Die Fakten aus dem 1. Absatz! Vorbereitung zu Hause? Lachhaft - 90% beten den gleichen Stoff 1:1 jedes Jahr aufs neue runter. Damals noch mit den immer gleichen Overhead Folien ... Es möge widersprechen, wer es anders erlebt hat.

Rundherum verlieren Menschen Ihre Arbeit, andere sind mit Kurzarbeit oder Aufforderung zum Lohnverzicht konfrontiert - Nur die Lehrer verschließen bequem die Augen und werden in einer verantwortungslosen Klientelpolitik von der ÖVP dabei unterstützt. Wegen 2 Stunden mehr Anwesenheit im Klassenzimmer! In dieser Situation stehen laut einer market Umfrage 71% der ÖsterreicherInnen hinter Bundesministerin Schmied.

Ja, die Lehrer sollen streiken - das wäre die beste Zeit den längst radikalen Bruch zu vollziehen. Schule nicht mehr für die Lehrer konzipieren, sondern für den Schüler. Es braucht ohnehin mehr Schüleranwälte wie Andreas Salcher bzw. alternative Bildungskonzepte wie die Walz. Lehrer sind heute die Antithese vom Lernen - sie sind die personifizierte Starre die verzweifelt um sich schlägt in einer dynamischen Welt. Ich wäre gespannt wie hoffnungslos verloren ein großer Teil der LehrerInnen auf einem freien Markt der Wirtschaft wäre anstatt in der geschützten Werkstatt.


dazu ein passender Hinweis von George Siemens der sich interessante Gedanken zu einer learning theory in the digital age gemacht hat.

Montag, 16. Februar 2009
Nun setzen auch die Grünen auf Populismus statt Lösungen, das beweisen Sie eindrucksvoll anhand von folgendem Vorschlag:

Beschränkungen der Managergehälter auf Bundeskanzler Niveau
Mehrfach gehört und nocheinmal von Eva Glawischnigg in der ORF Pressestunde bekräftigt. Ich stimme zu, eine Abfindung von über 1 Million EUR für Bankrotteure wie Alfred Ötsch sind eine Frechheit. Doch gut gemeint ist einmal mehr das Gegenteil von gut gemacht.

Alle Managergehälter in staatsnahen Betrieben bzw. jenen die Unterstützungsmaßnahmen in Anspruch nehmen, oder Kurzarbeit für eine bestimmte Frist in Anspruch nehmen mit EUR 285.000,- zu deckeln ist kurzsichtig und dumm. Man sollte differenzieren und auch die Konsequenzen überlegen. Warum?

Wenn ich es richtig verstanden habe ist das Bankenpaket ein gut verzinstes Geschäft für die Republik - nur im Falle der nicht Bedienung des geliehenen Volumens sollte das schlagend werden. Die reine in Anspruchnahme zeugt eher von klarem Verstand. Das sollte kaum bestraft werden.

Was ist die Alternative von Kurzarbeit? Das sind Entlassungen! Das heißt die Grünen haben lieber mehrere 1.000 Menschen zusätzlich in der Arbeitslosigkeit als in geringerer Beschäftigung.

Internationale Märkte sind den Grünen bestimmt suspekt aber doch Realität und dass ein guter Manager ein Unternehmen besser führt und dafür nach dem freien Markt entlohnt werden will, zeigt am besten der Österreicher Wolfgang Mayrhuber, der CEO der Lufthansa - einer erfolgreich geführten Airline. Solche Manager gibt es in Österreich bestimmt nicht mehr.

Dies fördert das selbe Phänomen das wir heute in der Politik beobachten können - nicht die besten gehen in die Politik, sondern die mit dem besten Sitzfleisch. Die selbe Herrschaft der Mittelmässigen die typisch für die österreichische Neidgesellschaft ist soll nun nach der Politik auch wieder verstärkt die staatsnahe Wirtschaft dominieren. Da lässt die VÖST aus den 70ern freundlich grüßen. Aber wenn Volksschullehrerinnen erfolgreich Bildungssektoren abwirtschaften können, oder zig Millionen im Wurstelprater verpulfern, warum nicht auch mal den einen oder anderen Wirtschaftstanker in den Graben fahren ... für weniger Geld natürlich - das macht dann den entscheidenden Unterschied.

Montag, 2. Februar 2009
hm, die Geschichte um Johannes Voggenhuber und die Grünen ist leider symptomatisch für diese Partei auf dem Weg zur Selbstfindung als gestalterische Kraft der man Verantwortung in einem Land zutrauen möchte.

So sehr man sich werteorientiert zurechnen möchte so sehr muß man ob der Vorgangsweise und der Art und Weise wie mit internen Konflikten umgegangen wird den Kopf schütteln.

Extrem viel dazu diskutiert wird im Blog von Christoph Chorherr die die Entwicklung in zeitlicher Abfolge gut darstellen. Wenn alles klappt, dann führt die massive Beteiligung zu einem Bericht im Report am DI Abend in ORF 2.

Ich freue mich, dass twoday.net bzw. Knallgrau somit eine der aktivsten Brücken zwischen Bevölkerung und Politik anbieten kann.

Dienstag, 27. Januar 2009
Der harte Rechtsaussenflügel der schon lange nicht mehr christlichen ÖVP, Innenministerin Maria Fekter a.k.a. Schotter-Mitzi ließ noch vor kurzem verlautbaren, dass Sie nach dem Gesetz zu handeln habe - unabhängig davon "ob mich Rehlein Augen aus dem Fernsehen anstarren oder nicht".

Ihre menschenfeindliche Haltung hat Ihr berechtigte harsche Kritik eingetragen, unter anderem ganz im Vorbild Ihres schmallippigen Mentors Wolfgang Schüssel ebenso zu agieren.

fekter-bambi-rehlein-schmallippig1

Plötzlich ganz Frau gesteht Sie, dass die vergangene Woche "echt heavy" war:

Eines habe sie an den Kommentaren der letzten Tage zu ihrer Person "besonders getroffen" . Nämlich: "das Attribut ,schmallippig‘" , belehrte sie die Journalisten. Fekter: "Das ist eine Missachtung der Weiblichkeit. Einem Mann würde man so was wohl nie zuschreiben."
Liebe Frau Ministerin Fekter - ich habe nicht das geringste Interesse an Ihrem Gemütszustand und an Ihrer plötzlichen weinerlichen Haltung. Aber probieren Sie es doch mal mit Rehleinaugen ...

Dienstag, 20. Januar 2009
Es gibt Situationen wo man so eine Frage haben kann. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) hilft schnell und unkompliziert (per Mail):

Sehr geehrter Herr Mag.Rappold,

Rein statistisch sind in Wien 17 im September folgende meteorologische Werte
zu erwarten:

Das Tagesmittel der Lufttemperatur sinkt von Anfang September von 18 Grad
auf 14 Grad Ende September. Das mittlere Maximum der Temperatur von 22 Grad auf 18 Grad.

Die Wahrscheinlich von Niederschlag liegt in der ersten Hälfte des
Septembers bei 38% und sinkt in der zweiten Hälfte auf 33%. Diese
Wahrscheinlichkeit bezieht sich auf den ganzen Tag. Das es nachmittags 2
Stunden regnet ist nur mit ca. 9 % zu rechnen.(im ganzen September) Dafür
nimmt die Wahrscheinlichkeit trüben Wetters von 20% auf 28% zu.

Sehr cool, Danke!

Montag, 29. Dezember 2008
Heute am morgen im Auto in meinem Radio Ö1 im Radiokolleg gehört:

Kurzweilige Klang-Impulse - der französische Sound-Bastler Pascal Comelade zaubert auf ihnen in minimal-artiger Manier kurzweilige Klangexpeditionen. Tango, Walzer, Rumba, Zirkus- oder Karussellmusik wechseln einander ab - viele Stücke in denen sie vorkommen, sind wie geschaffen, um Film- und Erinnerungssequenzen zu evozieren. Kein Zufall, dass ihr Laut-Spektrum unüberhörbar markant auch in Werbe-Spots erklingt.

Und Pascal Comelade scheint nur für mich bis dato ein Unbekannter gewesen zu sein.



Ich glaube ich muß mir bald eine CD von ihm zulegen.